Es ist einfach nur ärgerlich. Da installiert man ein Programm, achtet während der Installation nicht auf Optionen und Häkchen - und schon hat man sich neben der eigentlichen Software noch eine zusätzliche Anwendung auf den Rechner gepackt. Programme quasi Huckepack auf den Rechner zu schleusen, hat eine lange Tradition. Gerade Chatprogramme sind scheinbar für diesen Trend anfällig: Der Live-Messenger und ICQ haben beispielsweise noch Extra-Funktionen für den Internet Explorer mit im Gepäck. Diese Zusatzprogramme haben kaum zusätzlichen Nutzen und machen den Browser vor allem unübersichtlicher.
Doch was vor allem bei Microsoft gang und gäbe ist - man denke nur an den stets mitinstallierten Internet Explorer auf Windows-Systemen - hält jetzt auch beim ärgsten Konkurrenten Einzug. Das automatische Update der Musiksoftware iTunes für den PC bringt gleichzeitig den Apple-Browsers Safari mit. Wer bei der Installation nicht darauf achtet, erhält die Navigations-Software frei Haus und unfreiwillig auf den Rechner. Auch wenn der Safari-Browser für den PC seine Kinderkrankheiten überwunden hat, ist diese Art von Softwarevertrieb ziemlich umstritten.
Doch vielleicht liegt es auch am blauäugigen Nutzer, der sich ohne Nachzudenken durch die Installation klickt. Denn genau dieses Phänomen nutzen diese Huckepack-Programme aus. Sollten solche Praktiken verboten werden oder hat der User selbst Schuld? Zur Umfrage im Softonic-Forum geht es hier.

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