Alternative Verwendungszwecke für Apples iPad

Von Cristina Vidal am 29 Januar, 2010

Es ist schon beeindruckend, wie Apples PR-Maschinerie für den neuen XXL-iPod, alias iPad, die mediale Aufmerksamkeit der vergangenen Tage weitgehend kostenlos auf sich ziehen konnte. Ungeachtet des nun einsetzenden Glaubenskrieges stimmen wir bei OnSoftware allen Berichterstattern zu. Auch wir denken, dass sich das iPad zugleich als ein Segen für die Menschheit und als ein großer Flop erweisen kann. Man kann zwar nicht mehr behaupten, dass das iPad seiner Zeit voraus wäre. Aber wer ist das im Netzzeitalter schon.

Für Fotos, Videos, E-Books, Spiele und Twitter reicht das iPad zwar allemal. Darüber hinaus stellt OnSoftware aber auch alternative Verwendungsmöglichkeiten für kreative Apple-Nutzer und solche, die es gerne wären, vor.

iPad als digitaler Bildrahmen

Als geradezu ideal erweisen sich die Abmessungen des neuen spiegelglatten Displays. Ob an der Wohnzimmerwand, auf Omas Spiegelschrank oder dezent zwischen den Blumentöpfen auf dem Fensterbrett: Das iPad zeigt auf jeder Oberfläche eine gute Figur. Bereits in der 16 Gigabyte-Version kann man mehrere Wochen lang hochauflösende digitale Farbfotografien in von einer Timerfunktion gesteuerten regelmäßigen Zeitabständen ablaufenden Dia-Show genießen. Oder zumindest so lange, wie der Akku hält. Mit dem iPad steht dem gestylten Fotogenuss auf dem Fenstersims nichts mehr im Wege.

iPad als Untersetzer Regelmäßige Reinigung vorausgesetzt, eignet sich das neue iPad ausgezeichnet auch als stilvoller Untersatz für die Hausbar. Ob Sektflöten oder Whiskeygläser, Kristall oder handgeschliffenes Glas, mit der dazu passenden Software verwandelt man das Set in einen exklusiven Weinkeller. Eine virtuelle Sammlung edler Tropfen läßt die Gläser in den Farben des jeweils gewählten Getränks leuchten. Wirkungsvoll wirkt das Set mit der weinroten, sektgelben oder whiskeybraunen Getränkesimulation auf dem Tresen der Minibar.

iPad als Schminkspiegel Der so genannte WAF-Faktor, im Original woman attractiveness factor, spielt bei Designerprodukten eine immer größere Rolle. Apple als Vorreiter in Sachen Digital Lifestyle setzt mit dem iPad mal wieder den Maßstab. Nicht nur funktioniert das schmucke E-Book mit WLAN und Twitterfähigkeiten zur Nachtlektüre. Bei Bedarf dient die kostbare Edelanfertigung der modebewussten Frau auch als handlicher Schminkspiegel. Bei schummrigen Licht steuert Frau dank der spiegelglatten Oberfläche gezielt Lippen und Augenbrauen an und passt den Teint an das jeweils aktuelle Umfeld an.

iPad als portable Werbefläche Profitabilität wird im Web 2.0 groß geschrieben. Was bietet sich näher an, als die relativ große und bis auf einige Meter Entfernung gut sichtbare Fläche des iPads als Werbeplattform zu nutzen. Mit der sichtbaren Fläche außen am Rucksack, Tragetasche oder an der Regenjacke angebracht, schlendert man als wandelnder Werbeträger im Alltag. Der Vorteil: Selbst eine alltägliche U-Bahnfahrt kann auf diese Weise medial ausgeschlachtet werden. Wessen Nase wenige Zentimeter von einem Werbeclip entfernt ausharren muss, der verpasst garantiert keinen vorgeschalteten Werbeclip mehr. Über die hohen Provisionen freut sich der iPad-Besitzer: In nur wenigen Wochen hat sich die Investition wieder amortisiert.

iPad als alternative Rotlichtlampe Wellness und Gesundheit gewinnen immer mehr Bedeutung im Alltag. Nutzt man bereits vorhandenen iPhone Apps wie Flashlight, kommt die große Displayfläche des iPads zum Einsatz. Nach einer kurzen Zeit erreicht die Oberfläche einen druchdringenden tiefen roten Teint, den man als vollvertigen Ersatz für eine Rotlichtlampe nutzen kann. Die Dauer der Behandlung sollte hier nicht mehr als 10 bis 15 Minuten betragen. Eine heilende Wirkung für Stress, Kopfschmerzen, Aknepickel, Müdigkeit, Depressionen, Sinnlosigkeit oder Existenzängste konnte bisher allerdings noch nicht endgültig belegt werden.

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Leser-Kommentare

  • Markus Markus

    Finde den Beitrag ziemlich niveaulos... Dass das iPad nicht für jedermann Sinn macht ist verständlich, aber es wird sicherlich genug Fans finden und denen das Leben vereinfachen. Na ja, es gibt halt immer wieder Leute, die sich neue Dinge nicht leisten können, keine Verwendung für haben oder einfach nur Apple Hasser sind. Aber man muss es ja nicht immer öffentlich präsentieren... greetz Markus

    • Geschrieben am 29 Jan 2010
  • derfranz derfranz

    ich finds gut, endlioch mal was zum lachen nach dem ganzen medienhype um das ipad. wers braucht, der kanns ja kaufen. ich sicherlich nicht

    • Geschrieben am 29 Jan 2010
  • Markus der II. Markus der II<br />.

    Also ich find den Beitrag auch super-witzig.

    • Geschrieben am 30 Jan 2010
  • Thomas F, Thomas F,

    Nicht extrem einfallsreich, aber lustig. :-) Ich frage mich auch, wieso ich mir ein EBook für 500 Euro zulegen sollte. Videos oder Bilder unterwegs anschauen, wann tut man das im Alltag? Ich tue es alle paar Monate mal auf meinem Handy. Und ich würde sicher nicht ständig das IPad mit herumschleppen. Das Ding ist wohl vorwiegend zum Angeben.

    • Geschrieben am 30 Jan 2010
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