Erste Hilfe für den PC: Der Notfall-USB Stick

Von Anke Anlauf am 28 Mai, 2009

Sobald Freunde wissen, dass man beruflich "irgendwas mit Computern" macht, gewöhnt sich der Bekanntenkreis ganz selbstverständlich daran, bei jeglichen PC-Problemen anzurufen und um Hilfe zu bitten: Oft genug wird der vermeintliche Computer-Experte mit Spyware-Elementen und  Windows Registry-Fehlern auf fremden Rechnern konfrontiert. Um schnell und kompetent helfen zu können, braucht man das entsprechende Werkzeug. Als sehr nützlich erweist sich hier ein Erste-Hilfe-Koffer in Form eines USB Sticks, den man stets bei sich trägt.

Für das Notfall-Set bernötigt man lediglich einen USB Stick mit viel Speicherplatz (4 oder auch 8 GB gibt es bereits für einen akzeptablen Preis). Auf den mobilen Speicher lädt man eine Auswahl portabler Software, mit der man Computer analysieren, optimieren und reparieren kann. Folgende Tools machen sich gut auf dem USB Stick für Notfälle:

* Revo Uninstaller - entfernt sämtliche unerwünschten Anwendungen von der Festplatte

* ClamWin - portables Antivirusprogramm

* Recuva - stellt versehentlich gelöschte Dateien wieder her

* CCleaner - befreit den Windows-Rechner von überflüssigen Datenrückständen

* Glary Utilities - kompletter Werkzeugkoffer für PC-Wartungsarbeiten

* Defraggler - defragmentiert die Festplatte oder einzelne Dateien

via OnSoftware

Leser-Kommentare

  • Marc Marc

    Mit dem Tool Bart PE ein kann man sich sogar ein Live-System auf Windows-Basis zusammenstellen. Wichtig ist natürlich, dass der USB-Stick bootfähig ist. Für Linux gibt es soweit ich weiss ähnliche Systeme.

    • Geschrieben am 14 Jun 2009
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