Mit Freunden und Bekannten über soziale Netzwerke wie Facebook in ständigem Kontakt zu stehen, ist gut. Noch besser wäre es, auch gleich ihre Sachen mit benutzen zu können - so sagten sich jedenfalls die Gründer der Plattform frents. Über das soziale Netzwerk kann man Dinge wie Autos, DVDs, Küchengeräte und Musikinstrumente in der Nachbarschaft ausleihen.
Über eine Suchfunktion auf frents durchforstet man die Wohnzimmer, Balkone, Keller und Dachböden der Nachbarn nach brauchbaren Gegenständen. Alternativ stöbert man in verschiedenen Kategorien nach nützlichen Dingen. Als Mietpreis zahlt man eine vom Anbieter festgelegte Leihgebühr und hinterlegt eine Kaution.
Andersherum bietet man mit wenigen Klicks seine eigenen Besitztümer in der Nachbarschaft zur Vermietung an. Neben der Artikelbezeichnung lädt man ein Foto des Gegenstands hoch und setzt eine Leihgebühr fest– fertig. Jetzt muss der Nachbar nur noch virtuell klingeln.

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Naja naja ob das funktioniert, sowas gibts doch schon in den einschlägigen Stadtblättern, teilweise auch online, wirklich angenommen wird es aber nicht, egal wer es promotet, ein Renner wirds wohl nicht werden, die ersten 10 schlechten Erfahrungen können sowas glatt zerbröseln. Ich lass mich auch vom Gegenteil überzeugen ;-) Grüße Ralle
Ist das überhaupt vollkommen im legalen Bereich, wenn man seine Sachen für Geld verleiht? Ist dann ja quasi eine Vermietung und dadurch, dass es so einfach geht und viele Leute erreicht könnte das ja schon gut laufen. Dann müsste man früher oder später ein Gewerbe anmelden oder irre ich mich da? Naja, ansonsten find ich's schon eine gute Sache, so bekommt man eventuell auch neue oder stärkere Kontakte in seiner realen Umgebung.
Hallo, also ich kann Ralle und Soeren leider nur zustimmen. Die Ersten waren die nicht mit Ihrer Idee aber vielleicht klappt es ja diesmal über die 400 Mio. Facebook-Nutzer. Wer da oder bei Studivz o.ä. mitmachen will, nur zu, aber ich kann jedem nur diesen Test der Stiftung Warentest empfehlen: http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,685672,00.html . Und ein Gewerbe für die Vermietung und das Geld, was ich da verdiene ist echt ein Problem, ansonsten mache ich mich doch strafbar, oder? Und was ist, wenn wirklich mal was kaputt geht, reicht da der Pfand? Denkt weiter ... Die Bärbel
Hey Leute, langsam! "Strafbar"... Totaler Unsinn! Was meint Ihr was bei Ebay und co passiert. Das Prinzip ist ja genau das gleiche und wenn Ihr Recht hättet müsste man ja jeden zweiten Ebayverkäufer einbuchten... Es ist so: Wenn man eine sehr schwammig definierte Grenze mit Einnahmen übers Web überschreitet, wird man rechtlich so behandelt, als würde man ein Gewerbe betreiben und muss dann halt Gewerbesteuer zahlen. Das ist bei im Prinzip allen Einnahmemöglichkeiten im Web so. Aber dafür muss man schon regelmäßig ordentlich was einnehmen. Und ehrlich gesagt habe ich die Idee noch nirgends gesehen. Wo kann ich denn sonst sehen, was meine Freunde für Sachen haben?? Find das schon ziemlich cool. Muss man halt sehen, ob genug Leute mitmachen, aber wenn ja: wow!