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Cristina Vidal

Download des Tages: Power Sound Editor

Von Cristina Vidal am 14 April, 2008

Die Klangqualität macht bei Audiodateien den Unterschied zwischen Genuss und Qual aus. Rauschunterdrückung und etwas Chorus peppen so manche müde Note auf, von farblosen Instrumenten bis zu mühsam herausgepressten Tenorstimmen. Hier kommen Audio-Programme wie Power Sound Editor ins Spiel. Mit wenigen Klicks poliert der Audiokünstler die Qualität auf. Auch bei digitalisierten LP-Aufnahmen oder sogar eigenen Mikrofon-Aufnahmen holt die Software noch einiges heraus. Power Sound Editor erfüllt seine Aufgaben unkompliziert und komplett kostenlos. Da schlägt das Herz des Audio-Freaks doch gleich ein wenig schneller.

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¿Hablas Español? Sorry, ich verstehe nur Bahnhof!

Von Cristina Vidal am 11 April, 2008

Spätestens seit dem ersten sonnigen Wochenende träumen viele vom nächsten Urlaub. Die meisten haben ihre Reisen schon längst gebucht und schauen sich bereits mit Google Earth an ihrem Urlaubsort neugierig um.

Spärliche Fremdsprachenkenntnisse sollte man vor der Reise allerdings noch ein wenig auffrischen. Sonst liegt am Ende im Urlaubs-Restaurant statt des gewünschten Rindersteaks ein dicker, roter Krebs auf dem Teller.

Sprachen lernt man natürlich am besten mit einem Lehrer oder im Land selbst. Lern-Software oder Online-Angeboten bieten sich als zeitsparende Alternative an.

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Opera-Outing: Wie ich den Browser lieben lernte

Von Cristina Vidal am 9 April, 2008

Ich bevorzuge Opera vor allen anderen Browsern. So, jetzt ist es gesagt.

Gründe, weshalb ich den kleinen, aber feinen Außenseiter schätze: Weil Opera vieles besser macht, was andere Browser gut machen. Weil das Programm darüber hinaus noch schön aussieht. Und weil ich schon immer einen Faible für Norwegen hatte.

Opera gibt es seit fast 15 Jahren, also fast seit der Internet-Steinzeit. Damals kostete der feine Browser allerdings noch Geld. 2005 beschlossen die Hersteller glücklicherweise, die Software als Freeware zu vertreiben und seitdem erfreut sich der Browser einer wachsenden Fangemeinde.

Was ist nun das Besondere an Opera? Dadurch, dass der Browser lange Zeit kommerziell entwickelt wurde, sind viele Standards in Punkto Sicherheit, Stabilität, Geschwindigkeit und Einhaltung der Webstandards viel ausgereifter als in anderen kostenlosen Produkten. Tabs und die Integration von Suchmaschinen sind bei Opera ein alter Hut.

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Lichtblick im HTML-Dschungel

Von Cristina Vidal am 7 April, 2008

Wie Wolfgang schon im ersten Teil der Tuning-Serie für den Firefox geschrieben hat, verwandeln kostenlose Erweiterungen den Firefox-Browser in einen Downloadmanager, Torrent-Client, RSS-Reader, Text-Editor oder ein beliebiges anderes Werkzeug.

Naturgemäß fallen viele der Add-Ons in die Kategorie "Arbeitshilfen für Webdesigner und -entwickler". So auch eines meiner Lieblings-Plug-Ins, das Web Developer Tool von Chris Pederick, welches inzwischen Platz 12 der beliebtesten Downloads auf der offiziellen Add-Ons-Seite einnimmt.

Ein so hoher Rang für ein Entwickler-Tool? Web Developer ist nicht nur für Spezialisten interessant. Auch Nicht-Entwickler - sprich Homepage-Bastler - finden mit der Werkzeugleiste eine Fülle an Informationen über den Aufbau einer Webseite.

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Endlich Superstar: Karaoke im Netz und am PC

Von Cristina Vidal am 4 April, 2008

Singen wie Alicia Keys oder Elvis, wer träumt nicht davon. Als Alternative zu Dieter Bohlen und RTL bieten sich Netz-Gemeinde und PC an. Mutige Sänger präsentieren ihre Karaoke-Show im Internet. Wer es lieber dezent mag, gestaltet seinen Gesangs-Auftritt im stillen Kämmerlein am PC.

In Asien und den USA gibt es online schon lange große Karaoke-Communities. Nahezu alle Songs, die jemals in den Musik-Charts standen, sind auf diesen Websites zu finden. Wer Rockstar spielen will, schaltet einfach sein Mikro dazu und lässt dem Künstler in sich freien Lauf. Wie sich für das Web 2.0 gehört, wird die Performance natürlich aufgezeichnet. In YouTube-Manier betrachtet, bewertet und kommentiert die Karaoke-Gemeinde die Ergebnisse. Zu den Pionieren unter den Karaoke-Seiten gehören kSolo.com und vor allem The Sims On Stage, wo sich die neue Kategorie Mashup als richtungsweisend für zukünftige Entwicklungen erweisen könnte.

In Deutschland sind in letzter Zeit gleich mehrere Startups mit ehrgeizigem Programm online gegangen. Sites wie Talentrun oder Mikestar bieten YouTube-ähnliche Karaoke-Communities.

Die Vorteile dieser Seiten liegen auf der Hand: Keine aufwändige Songsuche und sofortiger Gesangs-Spaß.

Nachteile: Der Klang der Gesangsaufnahme ist trotz der eingesetzten Filter und Equalizer manchmal dürftig. Hinzu kommen oft leichte Synchronisierungsfehler zwischen Audio und Videos. Doch, wie ein User in einer Site treffend kommentiert: "Wer braucht schon 'ne Soundeinstellung? ;-) gut gesungen! "

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Das verflixte Kleingedruckte im Web 2.0

Von Cristina Vidal am 31 März, 2008

Kleingedrucktes ist unangenehm. Und gehört sicherlich zu den Dingen, die die Mehrheit der Webnutzer gedankenlos wegklickt. In Zeiten sozialer Netzwerke und vernetzter Software kann allerdings nie genug davor gewarnt werden. Beliebt sind Klauseln, mit denen sich die Unternehmen weitgehende Rechte an Benutzerinhalten sichern. Rechte, die diese Firmen selbst Dritten nie gewähren würden.

Jüngstes Beispiel dieser Tage ist eine unglücklich formulierte Klausel der Geschäftsbedingungen in Adobes Photoshop Express. Dieser in die Kritik geratene Absatz sichert Adobe Rechte an in öffentlichen Bereichen eingestellten Benutzerbildern. Was ja jeder Nutzer macht, der seine besonders schönen Bilder mit anderen teilen will.

Kaum ist diese Klausel durch die Medien gegangen, rudert Adobe auch schon zurück, zumindest in der Öffentlichkeit. Da wird das Unternehmen mit dem Satz zitiert, sie würden doch so etwas "niemals" mit ihren Kunden tun. Verstehe ich. Ich würde ja auch "niemals" ein Foto aus dem Internet klauen, um damit eine Collage für einen Blogpost zu erstellen. Ich frage mich natürlich, wieso diese Formulierung dann trotzdem so da steht. Jemand hat diese Geschäftsbedingungen schließlich abgesegnet.

Was das Unternehmen also "niemals" täte: Beispielsweise ein veröffentlichtes, besonders geglücktes Baby-Bild eines Hobby-Fotografen in ein Werbeprospekt übernehmen, ohne dass der Urheber jemals die Erlaubnis dazu gegeben hätte. Natürlich auch ohne einen Pfennig dafür zu bekommen. Aber wenn Adobe es doch einmal täte, aus Versehen sozusagen, wäre der Fotograf aufgeschmissen. Weil es ja im Kleingedruckten stand.

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