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Frank Martin Lauterwein

Daten-Retter in der Not

Von Frank Martin Lauterwein am 16 Mai, 2008

Passiert ist uns das allen schon einmal: Auf die Frage "Wollen Sie den Papierkorb wirklich löschen?" erfolgt ein überhastetes "Ja!" und weg sind wichtige Dateien. Natürlich kann man mit Programmen wie Norton Utilities vorbeugen. Solche Anwendungen haben ein Wiederherstellungs-Tool an Bord. Doch selbst wer "blauäugig" ohne einen derartigen Helfer am Computer arbeitet, ist nicht unbedingt verloren. Denn gelöschte Daten befinden sich solange auf der Festplatte, bis sie überschrieben werden. Zahlreiche kostenlose Programme leisten großartige Rettungsdienste.

Vier Freeware-Helfer für die Datenrettung

Glary Undelete fahndet auf Knopfdruck nach gelöschten Dateien auf dem System. In einer Liste führt das Programm alle gefundenen Daten samt Informationen zu dem alten Dateipfad auf. Die Freeware stellt Dateien im Originalzustand wieder her. Glary Undelete arbeitet schnell und zuverlässig und rettet kürzlich gelöschte Dateien in den meisten Fällen. Den jeweiligen Zustand der gelöschten Dateien diagnostiziert die Anwendung sehr exakt.

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Die Leiden des DJs im Digitalzeitalter

Von Frank Martin Lauterwein am 14 Mai, 2008

Vinyl-DJ bei der Filigran-Arbeit am MischpultGod is a DJ - einer der größten Hits der britischen House-Band Faithless machte Gott zum DJ. Für viele ist hingegen der Diskjockey selbst ein Gott. Das trifft nicht nur auf Superstars wie Sven Väth, Carl Cox oder Jeff Mills zu. Wer es schafft, Freunde zum Tanzen zu bringen oder gar den Dancefloor der Dorfdisko erbeben lässt, der genießt Ruhm. Ein Schnellflug über mehr als 30 Jahre DJ-Geschichte: Von Vinyl über CD bis hin zum Computer-DJ.

Die Grundaufgabe eines Plattendrehers ist schnell beschrieben: Mit Hilfe eines Mischpultes und mindestens zwei Tonquellen erstellt der DJ einen möglichst neu- und andersartigen Musik-Mix. Früher kam das Dancefloor-Futter ausschließlich von Vinylplatten, die dann auf lange Zeit einzigartigen Technics SL-1210 Schallplattenspielern landeten. Diese so genannten Decks haben den Vorteil, dass der DJ direkt auf die rotierende schwarze Scheibe zugreift und durch Techniken wie Scratchen ganz neue Klänge entlockt. Ergänzt mit einem Geschwindigkeitsregler und den Möglichkeiten eines modernen Mischpultes war der Werkzeugkasten des DJs perfekt.

Mit dem Einzug des Digitalzeitalters hatte der DJ mehr Mittel in die Hand. Doch die CD hatte ein entscheidendes Problem: Ohne Direktzugriff war das perfekte Mixen schwer. Erst als das Grundprinzip eines Plattenspielers auf CD-Spieler angewandt wurde, wendete sich das Blatt. Mittels oben auf den Geräten angebrachten Drehscheiben wurden auch CDs direkt per Hand manipulierbar. Der CD-DJ war geboren, der allerdings schon wieder zu einer aussterbenden Spezies zählt.

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Firewalls: Die virtuellen Türsteher

Von Frank Martin Lauterwein am 8 Mai, 2008

Computer und Internet: Das sind zwei Dinge, die heutzutage fest zusammen gehören. Computer ohne Zugang zum WWW zählen längst zu den Exoten. Da das Internet nun mal keine geschlossene Gesellschaft ist, lauern in der digitalen Welt immer wieder mal Gefahren. Wie im echten Leben eben auch. Der Schutz vor unerwünschtem Zugriff Dritter auf den eigenen Rechner ist jedoch recht leicht zu bewerkstelligen. Kombiniert man die neulich von mir hier vorgestellten kostenlosen Virenscanner mit einer so genannten Firewall, so gilt für digitale Schädlinge dasselbe wie für dunkle Gestalten an der Disko-Tür: "Du kommst hier nicht rein!"

Verkehrspolizist im Internet Mit der kostenlosen Comodo Firewall Pro bestimmt der Anwender, welche Programme sich mit dem Internet verbinden dürfen und welche nicht. Die Freeware merkt sich diese Regeln und handelt nach kurzer Einarbeitungszeit automatisch und im Hintergrund. Mit der schlichten Programmoberfläche und der überschaubaren Anzahl an Optionen ist diese Software ideal für wenig geübte Internetnutzer.

Sicherheitsexperte für den Hausgebrauch Online Armor Free hat ein wachsames Auge auf alle ein- sowie ausgehenden Datenströme. Die kostenlose Software passt sich im laufenden Betrieb an das Nutzerverhalten an. Nach dem ersten Programmstart führt Online Amor Free einen Sicherheitscheck durch. Die englischsprachige Freeware läuft unauffällig im Hintergrund und stört den Anwender wirklich nur, wenn eine Entscheidung gefragt ist.

Datenfluss im Griff PC Tools Firewall Plus konfiguriert sich zunächst selbst und läuft im Hintergrund. Greift man mit einem Programm auf das Internet zu, zeigt die Freeware eine Warnmeldung an. Erst nach der Genehmigung durch den Anwender wird der Webzugriff gewährt. Anfänger finden sich auf der übersichtlichen Oberfläche schnell zurecht. Fortgeschrittene spielen bei Bedarf an Detaileinstellungen herum.

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Download-Tipp: OpenOffice.org 3.0 Beta

Von Frank Martin Lauterwein am 7 Mai, 2008

Dass gute Programme kein Geld kosten müssen, weiß seit Firefox fast die halbe Welt. Neben dem Webbrowser war das kostenlose OpenOffice.org eine der ersten großen Anwendungen, die umsonst sind.

Die Alternative zu dem weit verbreiteten Microsoft Office hat sich über die Jahre gemausert und ist nun erneut ein wenig erwachsener: Die Entwickler haben die Version 3.0 zum öffentlichen Beta-Test frei gegeben.

Auf den ersten Blick fällt auf: Das Design wurde entstaubt, ohne dabei aufdringlich zu werden. Das neue gestaltete Start Centre weist gleich nach dem Programmstart den Weg. Die Zahl der Dokumenten-Arten, die von der Open-Source-Software verarbeitet werden, ist erneut gestiegen. Ein ordentliches Paket an Vorlagen gibt es noch obendrauf hinzu.

Was Apple-Anwender freuen wird: OpenOffice.org 3.0 für Mac kommt endlich ohne die Betriebssystemerweiterung X11 aus und fügt sich optisch in die Aqua-Oberfläche ein. Bisher wirkte das Programm auf Apple-Rechnern ein wenig wie ein Fremdkörper.

Eine echte Lobeshymne also, die ich hier halte, und das zu Recht: Trotz Beta-Status kam es im Test zu keinerlei Stabilitätsproblemen.

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Was Google demnächst noch so alles vorhaben könnte...

Von Frank Martin Lauterwein am 6 Mai, 2008

Google ist mächtig. Google ist Marktführer. Der Erfolg, der manchmal wie aus dem Bilderbuch erscheint, hat in den meisten Fällen nur einen einzigen Grund: Die Kalifornier sind ihren Mitbewerbern häufig einfach einen Schritt voraus. Oder Google kauft passend hinzu. Was Google in Kürze noch vorhaben könnte, fand das Blog Pingdom heraus. Die Kollegen machten sich die Mühe, bei der Registrierungsstelle für .com-Domains nachzuforschen, was der Internet-Gigant so alles an Domainnamen registriert hat.

Wenig überraschend ist die erste Gruppe der wenig bekannten Google-Domains: gewgol.com, goolgel.com, glogoo.com und ähnliche Namen landen nur dann in der Adresszeile des Internet-Browsers, wenn der Anwender sich vertippt. Da täglich Millionen von Suchanfragen bei Google eingehen, hauen auch unzählige Nutzer auf der Tastatur mal daneben. Somit werden selbst merkwürdigste Schreibweisen der Google-Domain für geschäftstüchtige Trittbrettfahrer interessant. Google leitet diese Vertipper auf die Standard-Suchseite um.

Google Campus im Silicon ValleyWohl eher aus einer Laune heraus entstanden sind Domainnamen wie 1p0g0og1e.com oder az-on-url-je.com, die ins digitale Nichts führen. Was will man denn damit bitteschön anfangen? Weit interessanter klingen da schon die Domains google4kids.com, googlebackups.com, googlebroadband.com oder googlefamily.com, bieten aber auch keine Inhalte. Da könnten durchaus neue Geschäftsideen dahinter stecken, wie Pingdom orakelt. Vielleicht wird das Unternehmen ja auch einmal internet-müde und baut sich mit googlegym.com, bankgoogle.com oder googlepaperproducts.com ein Paralleluniversum auf.

Zahlreiche weitere Domains erscheinen hingegen kaum verwendbar. Welcher seriöse Internet-Konzern wird es wohl wagen, googleporn.com, google-yahoo-sex.com oder googlewarez.com mit Inhalten zu füllen. Das deutet dann doch eher in Richtung Größenwahn, wie sich auch bei googlereligion.com und googlefaith.com unschwer erkennen lässt.

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Saubere Registrierungsdatei: Systembremsen lösen

Von Frank Martin Lauterwein am 2 Mai, 2008

Wir alle kennen das Problem: Im Laufe der Zeit wird unser Windows-Computer immer langsamer. Nach jedem Programmstart, jedem Internetausflug und jeder Softwareinstallation büßt der Computer ein klein wenig von seiner Leistung ein. Das liegt einerseits an temporären Daten, die von den Programmen unaufhörlich auf die Festplatte geschrieben werden, andererseits an der Registry Datei. In dieser zentralen Datei legt jede installierte Software in so genannten Registrierschlüsseln Informationen ab. Fehlt ein Eintrag oder ist er fehlerhaft, funktioniert ein Computerprogramm zumeist nicht mehr.

Allerdings bleiben in der Systemdatei oft auch Informationen von deinstallierten Programmen stehen. Dies geschieht manchmal selbst dann, wenn die Software mit einem mitgelieferten Deinstallations-Programm entfernt wurde. Und eben jener Datenmüll bremst unseren Rechner aus. Der ungeübte Anwender kann die überflüssigen Einträge jedoch nur schwer auffinden und versteht sie nur in den seltensten Fällen. Selbst an der Registry Hand anlegen sollte nur, wer genau weiß, was er tut: Falsche Änderungen können dazu führen, dass ein System nicht mehr fehlerfrei läuft.

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Sicherheit: Infizierte Computer von Viren befreien

Von Frank Martin Lauterwein am 25 April, 2008

Trotz aktualisierten Virenscanners und Firewall geschieht es immer wieder: Computerviren, Trojaner oder Spyware nisten sich auf dem Windows-Rechner ein. Manche Schädlinge greifen zuallererst die Sicherheitswächter an, bevor sich die Schädlinge über die Festplatte hermachen. Ein immer funktionierendes Patentrezept zur Lösung gibt es nicht wirklich - zu unterschiedlich sind die Plagegeister. Manchmal sind gar fortgeschrittene Computerkenntnisse nötig, um einen verseuchten Windows-Rechner wieder clean zu bekommen. OnSoftware stellt hier einige Programme vor, die im Notfall Hilfe leisten und auch bei Anfängern keine Fragen offen lassen.

Retter in der Not Das kostenlose Avira AntiVir Rescue System kommt als einzelne EXE-Datei auf den Rechner. Der Anwender brennt mit der Software eine Notfall-CD. Mit dieser Rettungs-CDs bootet man den infizierten Rechner und startet ein enthaltenes Linux-System mit einer textbasierten Benutzeroberfläche. Hierzu muss im BIOS das CD-Laufwerk als erstes Boot-Laufwerk eingestellt werden (Beim Hochfahren des Computers Taste Entfernen/Delete drücken).

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Download des Tages: Driving Speed 2

Von Frank Martin Lauterwein am 23 April, 2008

Mit dem kostenlosen Driving Speed 2 brettert man mit Vollgas über zwei Rundkurse. Die vier Fahrzeuge gestaltet der Hobby-Rennpilot individuell, bevor es auf die Jagd nach Zehntelsekunden geht. Gegner ist wahlweise der Computer oder ein Wettbewerber aus Fleisch und Blut, der per Netzwerk oder Internet den virtuellen Gasfuß durchtritt.

Die Freeware hat zahlreiche Optionen an Bord. So kann man im Rennserienmodus eine ganze Nacht lang über die Piste heizen oder einfach ein kurzes Mittagspausenrennen fahren. Spaß macht es in beiden Fällen. Neben den liebevoll gestalteten Grafiken der Umgebung sprechen auch die nostalgischen Achtzylinder-Rennwagen an. Deren Motoren röhren fast wie die Originale, ein vernünftiges Soundsystem am eigenen Computer vorausgesetzt.

Allerdings: Als ich im Test meine ersten Runden drehte, zog ich stets den Kürzeren. Das soll nicht entmutigen, ganz im Gegenteil: Denn schließlich macht nur Übung den wahren Meister.

Video-Demo Driving Speed 2

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Download des Tages: EverNote

Von Frank Martin Lauterwein am 22 April, 2008

Im Internetzeitalter sammeln wir Informationen ohne Ende. Hier ein Link, dort ein Foto, ein Video, ein PDF und so weiter. Da fällt es schwer, den Überblick zu bewahren. Mit einfachem Bookmarken und Downloaden ist es da längst nicht mehr getan. Eine eierlegende Wollmilchsau muss her!

Zur großen Freude eines jeden Anwenders gibt es ein kostenloses Programm für Ordnung im Daten-Saustall: EverNote ist ein wahres Multitalent. Die Freeware speichert Informationen von jedem beliebigen Ort aus. Einzige Voraussetzung: Ein Internetanschluss. Der Nutzer wendet die Software mobil oder an seinem Computer an. Organisiert wird alles in einer einzigen, zentralen Datenbank.

Per Drag&Drop fügt man beliebige Textschnipsel, Bilder, Videos, Screenshots oder Tabellen in EverNote ein. Mit Hilfe eines Add-ons für die Internetbrowser Mozilla Firefox und Internet Explorer ordnet der Informationsjäger noch komfortabler. Selbst handgeschriebene Notizen digitalisiert das Programm. Wer andere Nutzer an seiner Sammlung teil haben lassen will, verschickt direkt aus dem Programm heraus E-Mails. Die Software läuft sowohl auf Windows, als auch auf Apple-Computern.

Video-Tutorial für EverNote (Beispiel für den Mac)

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Sicherheit: Kostenlose Anti-Viren-Programme

Von Frank Martin Lauterwein am 18 April, 2008

Es sollte sich mittlerweile herumgesprochen haben: Im Internet wimmelt es von Viren und Computer müssen vor diesen digitalen Schädlingen geschützt werden. Dass es sicheren Schutz nur gegen Bares gibt, ist eine ebenfalls weit verbreitete Meinung. Diese Ansicht stimmt so allerdings nicht. Zahlreiche kostenlose Anti-Viren-Programme bieten zuverlässige Komplettpakete für private Anwender.

Rundum-Schutz aus Süddeutschland Das kostenlose Avira AntiVir Personal Free Antivirus 8 schützt zweigleisig vor Schäden. Ein im Hintergrund laufender Echtzeitwächter prüft bei jedem Zugriff auf eine Datei deren Inhalt und schlägt bei Gefahr Alarm. Andererseits durchsucht der kompetente Virenscanner einzelne Dateien, ganze Ordner oder vollständige Festplatten aktiv nach Schädlingen. Ein Zeitplaner übernimmt diesen Vorgang auf Wunsch automatisch.

Schnell, sicher, kostenlos PC Tools AntiVirus Free Edition schützt den Rechner in Echtzeit vor Viren, Würmern oder Trojanern. Die Freeware überwacht den PC im Hintergrund. Wird die Software fündig, alarmiert das Programm den Anwender.

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Besser suchen: Wenn Suchmaschinen nichts finden

Von Frank Martin Lauterwein am 17 April, 2008

Wer im Internet sucht, der findet mit Google. Der Marktanteil der US-amerikanischen Suchmaschine liegt in Deutschland, Österreich und der Schweiz bei rund 90 Prozent. Wir Internet-Nutzer haben Google somit de facto zum Monopolisten gemacht. Warum eigentlich? Sind wir mit den Suchergebnissen so zufrieden, dass uns "nichts besseres" einfällt?

Große, eigenständige Suchmaschinen bietet Microsoft unter dem Namen Live Search und Yahoo! mit Yahoo! Suche an. AOL und T-Online lassen hingegen gleich Google für sich suchen. Die "großen Drei" unterscheiden sich am vor allem im Aussehen: Während die Google-Startseite den Internet-Nutzer von Anfang an äußerst schlicht zur Suche auffordert, bietet Live Search dies erst seit kurzem. Bei Yahoo sucht man in einem Rundumprogramm mit zahlreichen Zusatzangeboten, die mit "Suchen" rein gar zu tun haben.

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Download des Tages: RapidWeaver

Von Frank Martin Lauterwein am 15 April, 2008

Kaum geschrieben und schon online: Das Internet ist nach dem Radio das derzeit schnellste Informationsmedium. Das Aussehen des Moderators im Sendestudio ist völlig unerheblich. Schlecht gestaltete Internetseiten halten hingegen vom Lesen interessanter Inhalte ab.

Gutes, funktionelles Design ist aber nach wie vor selten. Das liegt vor allem daran, dass die meisten Hobby-Herausgeber keine Lust auf HTML, PHP und CSS haben. Eine Lösung ist webbasierte Blog-Software wie beispielsweise blogger.com. Eleganter sind jedoch Programme, mit denen der Anwender nach dem Baukastenprinzip ohne Programmierkenntnisse ansprechende Webpages erstellt.

Viele Apple-User schwören auf RapidWeaver. Das Programm hat alle für einen Internet-Auftritt wichtigen Elemente mit an Bord. Mit wenigen Mausklicks passt der Anwender die meist von Design-Profis erstellten Vorlagen nach seinen Vorstellungen an. Module für Newsletter, Dia-Show oder RSS-Feed konfiguriert man über vordefinierte Menüs der Programmoberfläche. Besonders benutzerfreundlich ist die Drag&Drop-Funktion von RapidWeaver. Bilder, Musik oder Videos zieht man einfach aus den Programmen iTunes oder iPhoto direkt auf seine Webpage. Der Upload der Daten auf einen Webserver ist ebenso schnell erledigt: Das Programm bringt einen integrierten FTP-Client mit.

Das Allerbeste an der Software: Wer nicht will, muss sich zu keinem Zeitpunkt mit Programmiersprachen auseinandersetzen. Das übernimmt RapidWeaver. Und zwar vollständig.

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Apple MacBook: Wenn Schwarzseher weiß werden

Von Frank Martin Lauterwein am 14 April, 2008

Windows-PC oder Apple Macintosh-Computer - das war lange Zeit eine Glaubensfrage. Inzwischen verwenden immer mehr Nutzer Computer mit dem angebissenen Apfel. Exotisch ist das schon lange nicht mehr. Seitdem das MacBook vor knapp zwei Jahren das iBook ablöste, tobt der Glaubenskrieg jedoch innerhalb der Apple-Gemeinde. Der Grund: Die Farbe.

Schwarz oder weiß, das ist hier die Frage. Apple stellt dem Anwender zwei Farben zur Auswahl. Die Entscheidung müsste unter normalen Umständen leicht fallen. Tut sie aber nicht. Denn Apple wäre nicht Apple, wenn die Sache nicht einen Haken oder zumindest eine Besonderheit hätte. Die ist in diesem Fall schlichtweg der Preis. Der schwarze Laptop kostet nämlich 200 Euro mehr als das weiße Pendant. Wählt der Anwender in der weißen Variante optional eine größere Festplatte aus, dann sind die Geräte zumindest technisch identisch. Bis auf die Farbe eben. Und bis auf den Preisunterschied zu Ungunsten des schwarzen Gerätes von dann immer noch 110 Euro. Was nun?

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Rechnerleistung für den guten Zweck

Von Frank Martin Lauterwein am 10 April, 2008

Unsere Computer werden Jahr für Jahr leistungsfähiger, Internet-Bandbreiten immer breiter. Doch wie oft läuft unser Rechner einfach so vor sich hin und rechnet rein gar nichts?

Genau hier setzt das Projekt World Community Grid (WCG) an. Die Idee ist so simpel wie überzeugend: Wir spenden überschüssige Prozessor-Ressourcen für gemeinnützige Projekte. Die Masse macht' s bekanntlich. Die Freeware BOINC vernetzt die Kapazitäten einzelner PCs zu einem mächtigen Supercomputer. Der fünftgrößte Rechner des Planeten dient der Wissenschaft. In erster Linie Projekten aus dem Bereich der Medizin wie beispielsweise der Krebs- oder Aids-Forschung. Dank der enormen Rechenleistung sind die Aufgaben in wenigen Monaten und nicht erst in Jahrzehnten abgeschlossen.

Auf den Weg gebracht wurde das nicht-kommerzielle Projekt im November 2004 von IBM. Das Unternehmen unterstützt WCG mit Serverleistung und Infrastruktur. Bisher stellten laut IBM insgesamt 350.000 Mitglieder mit über 890.000 Computern eine Rechenleistung von 140.000 Jahren zur Verfügung.

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Download des Tages: Glest 3

Von Frank Martin Lauterwein am 9 April, 2008

Computerspiele kosten für gewöhnlich Geld. Ein echter Gamer kauft schließlich nicht nur das Spiel selbst, sondern auch so ziemlich alles, was es an Zusatz-Software gibt. Da ist es um so lobenswerter, dass es Open Source-Projekte wie Glest 3 gibt, die auf Windows-, Mac- und Linux-Plattformen laufen. Das kostenlose 3D-Strategiespiel orientiert freilich an den Klassikern Warcraft und Die Siedler. Der nicht-kommerzielle Aspekt hingegen macht den Unterschied.

Glest 3 verfrachtet den Anwender in das Mittelalter. Dort angekommen, geht es primär ums Überleben. Das funktioniert nur, wenn man seine Armee ordentlich aufstockt, die Bürger bildet und regelmäßig gegen verfeindete Stämme in den Krieg zieht. Angriff ist auch bei Glest 3 die beste Verteidigung.

Das Open Source-Spiel stellt zwei Krieger und vier unterschiedliche Landschaften bereit. Im offiziellen Hersteller-Forum und auf unzähligen Internetseiten stehen weitere, selbstredend kostenlose Erweiterungen zum Download bereit. Wer es individuell mag, der erstellt mit dem im Programm erhaltenen Editor seine eigene Glest-Welt. Die stellt man dann aber bitteschön, dem Open-Source-Gedanken folgend, der Spielgemeinde zum Download bereit.

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