Von Robert Fliegel am 24 November, 2008
iTunes (Win/Mac) sortiert Medien in bestimmte Kategorien ein. Im iTunes Store gekaufte Hörbücher ordnet die Software in die entsprechende Kategorie Hörbücher ein. In dieser Kategorie findet man auch auf dem iPod die gelesenen Bücher. Der Vorteil: Man braucht man die Hörbücher sonicht in der oft langen Liste der Musikinterpreten suchen.
Kommt ein Hörbuch aber aus einer anderen Quelle als dem iTunes Store – beispielsweise einem Download-Portal für kostenlose Hörbücher – landet dieses beim Import in iTunes bei den Musikdateien. Mit der Version 8 von iTunes lässt sich das aber nachträglich ändern. Dazu öffnet man per Kontextmenü die Informationen der jeweiligen Datei. Im Tab Optionen befindet sich das Auswahlmenü Medienart. Hier wählt man Hörbuch aus. Ist dies geschehen, ordnet iTunes das Hörbuch in die korrekte Kategorie ein.

Weiterlesen »
-
http://onsoftware.softonic.de/itunes-audio-dateien-zu-horbuchern-umwandeln
-
messenger
-
Von Robert Fliegel am 7 November, 2008
Standardmäßig beginnen sowohl iTunes als auch iPods die Wiedergabe von Titel am Anfang. Unterbricht man einen längeren Track – beispielsweise einen Podcast oder ein Hörbuch – ist es aber praktischer, wenn die Wiedergabe genau dort wieder beginnt, wo man beim letzten Mal aufgehört hat.
Um dies zu erreichen, öffnet man iTunes und markiert die gewünschte Datei. Daraufhin ruft man per Kontextmenü oder mit der Tastenkombination Ctrl + I die Track-Informationen auf. Im Tab Optionen setzt man bei Wiedergabeposition merken ein Häkchen.

Möchte man diese Einstellungen für mehre Lieder oder Podcasts vornehmen, markiert man die entsprechenden Tracks öffnet auch hier das Tab Optionen in den Track-Informationen. Daraufhin aktiviert man den Punkt Position merken. Mit diesen wenigen Klicks erspart man sich die umständliche Suche nach der richtigen Stelle in einem Podcast.
Weiterlesen »
-
http://onsoftware.softonic.de/abspielposition-merken-fur-itunes-und-ipod
-
messenger
-
Von Cristina Vidal am 4 November, 2008
Wer schon länger ein iPhone besitzt, ist möglicherweise etwas satt von den immer gleichen Klingeltönen und Melodien. Was liegt also näher, als sich einen neuen Klingelton auf das Handy zu laden oder gleich die Lieblings-MP3 zurechtschneiden und zu verwenden?
Leider schiebt Apple mit seiner Vertriebspolitik dem Nutzer hier erst einmal einen Riegel vor. Musik für das Handy soll man in Apples Konzept gefälligst gegen Bezahlung vom iTunes-Shop herunterladen. Einen neuen, kostenlosen Klingelton für das iPhone zu laden ist also gar nicht so einfach.
Allerdings gibt es Methoden, eigene Melodien kostenlos auf das iPhone zu bekommen. Und zwar ohne Manipulationen oder Jailbreak-Techniken, sondern ganz einfach und legal. Eine weit verbreitete Methode ist die Verwendung von iTunes. Anhand dieser Anleitung bekommt man in Minutenschnelle Klingeltöne oder Melodien auf das Kultgerät.
Weiterlesen »
-
http://onsoftware.softonic.de/klingeltone-fur-das-iphone-erstellen
-
messenger
-
Von Wolfgang Harbauer am 29 September, 2008
Es gab Zeiten, da kam man als PC-Nutzer nicht an Nero vorbei. Die Brennsoftware war Pflichtprogramm für all jene, die Daten und Musik auf eine CD bringen wollten. Seitdem ist eine Menge Zeit vergangen, es kamen zuverlässige CD- und DVD-Brenner, es kam Windows XP und es tauchte jede Menge kostenlose Brenn-Software auf. Die Konsequenz: Wer heutzutage einen Silberling beschreiben will, braucht dafür kein Geld ausgeben.
Genau da mag der Grund dafür liegen, dass aus dem ehemaligen Brennspezialisten Nero mittlerweile ein dickes Multimedia-Paket geworden ist. Was mit den Versionen 7 und 8 seinen Anfang nahm, wird in der neuen Version 9 konsequent fortgesetzt: Wer Nero auf seinen Rechner installiert, bekommt neben der Brennsoftware zahlreiche Werkzeuge für Video, Audio, TV und Backups auf den PC.
Die Brennkomponente macht natürlich immer noch einen großen Teil der Software aus. Ein CD-Ripper bringt Musik als MP3-Dateien auf den Rechner, neuerdings lädt Nero auch Titelinfos und Cover aus dem Netz. Mit an Bord ist auch eine Software, um spezielle Rohlinge mit einem individuellen Label zu versehen. Außerdem erstellt die Software automatische Backups von der Festplatte.
Weiterlesen »
-
http://onsoftware.softonic.de/dickes-multimedia-paket-nero-9
-
messenger
-
Von Wolfgang Harbauer am 23 Juli, 2008
Es ist schon ganz interessant, welchen Musikgeschmack OnSoftware-Leser haben. Zumindest, wenn man nach den nicht repräsentativen Kommentaren zu unserem kleinen Gewinnspiel geht. Wir wollten eigentlich nur wissen, welche Top-5-Songs unsere Leser in ihrer iTunes-Bibliothek haben. Das Ergebnis: Deutscher Pop/Punk scheint ziemlich beliebt zu sein. Unter den Teilnehmern haben wir wie versprochen 5 Playwatch-Lizenzen verlost und schon verschickt. Herzlichen Glückwunsch!
Weiterlesen »
-
http://onsoftware.softonic.de/playwatch-lizenzen-verlost
-
messenger
-
Von Wolfgang Harbauer am 8 Juli, 2008
Das Musikprogramm iTunes ist schon ein großartige Software. Bei der Verwaltung der Audiodateien und dem Austausch zwischen Mac und iPod leistet das Apple-Programm gute Dienste. Als hilfreicher Assistent für den Musikplayer bietet sich die kleine Anwendung Playwatch an. Wer jetzt an Pamela Anderson und David Hasselhoff denkt, ist allerdings auf dem Irrweg.
Playwatch erweitert die Menüleiste von Mac OS X um einen kleinen Player. In einem Fenster zeigt die Software immer das aktuell in iTunes laufende Lied an. Mit einem Klick springt man zwischen den Titeln hin und her. Außerdem zeigt Playwatch mit einem Mouseover die Albumplayliste an.
Der Autor hat OnSoftware fünf Lizenzen von Playwatch zur Verfügung gestellt - und die wollen wir natürlich niemandem vorenthalten. Nennt uns die Top-5-Songs in eurer iTunes-Bibliothek. Den besten Musikgeschmack belohnt die OnSoftware-Redaktion mit einer der fünf Lizenzen. Und nicht vergessen: Im Kommentar bitte eine gültige E-Mail-Adresse angeben.
Weiterlesen »
-
http://onsoftware.softonic.de/kleiner-helfer-fur-musikfreunde-playwatch-lizenzen-zu-gewinnen
-
messenger
-
Von Frank Martin Lauterwein am 4 Juli, 2008
In dem Artikel Die Leiden des DJs im Digitalzeitalter haben wir neulich einen Schnellflug über mehr als 30 Jahre DJ-Geschichte gemacht: Von Vinyl über CD bis hin zum Computer-DJ. Der Trend, als DJ Musik direkt von der Festplatte zu spielen und nicht mehr auf externe Datenträger zurückzugreifen, macht natürlich auch vor Mac-Rechnern nicht Halt. Onsoftware stellt zwei gute und kostenlose Mix-Programme für Computer aus dem Hause Apple im Einzelnen vor:
Pacemaker Editor
Die kostenlose Software bringt das derzeit modernste Design auf den Mac. Der virtuelle DJ lädt sein Repertoire per Drag&Drop in das Programm. Alle Funktionen von Pacemaker Editor startet man mit der Maus. Der Anwender hört die Songs per Kopfhörer vor und passt Lautstärke und Geschwindigkeit manuell an. Auf Wunsch gleicht die Software die Beats per Minute und die Lautstärke der Titel vollautomatisch an. Die schlüssige Programmoberfläche erklärt sich von selbst. Ein ideales DJ-Werkzeug für Anfänger.
UltraMixer
Der kostenlose UltraMixer stattet Apple-Rechner mit einem virtuellen Echtzeit-Mischpult aus. Die DJ-Software kommt mit allen gängigen Audioformaten zurecht und ersetzt Plattenspieler durch zwei digitale Soundplayer. UltraMixer bietet alle von einem echten Mischpult bekannten Funktionen – vom integrierten Equalizer über Crossfading-Effekte bis hin zur "Talk"-Taste. Man muss lediglich das gewünschte Audiomaterial importieren, schon kann die DJ-Session losgehen.
Weiterlesen »
-
http://onsoftware.softonic.de/die-beste-kostenlose-mix-software-fur-macs
-
messenger
-
Von Robert Fliegel am 27 Mai, 2008
Musik auf der Festplatte ist einfach viel praktischer als in Form eines Silberlings. Anstatt ständig CDs zu wechseln, hat man das gewünschte Stück mit wenigen Mausklicks parat. Aber auch auch wenn viele Online-Musikshops fälschlicherweise damit Werbung machen: Reduzierte Formate wie MP3 und AAC haben nicht die Qualität einer CD . Um möglichst geringe Dateigrößen zu erreichen, lassen diese Formate Audioinformationen weg. Hört man seine Musik über einen mobilen MP3-Player oder über normale Lautsprecher, stört das nicht weiter. Hat man gute Ohren und eine hochwertige Anlage, hört man den Unterschied zwischen einer CD und einer MP3-Datei in einer der gängigen Bitraten wie 128 kbit/s aber durchaus.
Wer große Summen in teure Audiohardware investiert, erwartet natürlich auch von dem Audiomaterial die bestmögliche Qualität, also genau die Qualiät, die sich auf der Audio-CD befindet. So genannte Lossless-Codecs schaffen Abhilfe: Diese Codecs packen alle Audioinformationen - das heißt komplett verlustfrei - in eine Datei. Solche Formate wie zum Beispiel FLAC (Window/Mac) oder Apple Lossless ähneln somit eher traditionellen Packformaten wie ZIP und RAR. Dabei verringern diese Packer die Datenmenge einer CD trotzdem noch etwa die Hälfte. Damit müssen Audiophile ihre CDs nicht komplett unkomprimiert als WAV-Dateien archivieren.
Weiterlesen »
-
http://onsoftware.softonic.de/mp3-cd-qualitat
-
messenger
-
Von Frank Martin Lauterwein am 22 Mai, 2008
Lange Zeit war "der Rundfunk" unsere Informationsquelle schlechthin. Trotz des technisches Fortschritts und damit verbundener neuer Konkurrenz hat sich das Radio stets behauptet. Weder Fernsehen, Video und DVD, noch CD oder MP3-Dateien konnten dem Medium den Garaus machen.
Mit dem Internet erlebt der Äther gar eine Renaissance. Das kam für manchen überraschend, doch die Gründe für die Popularität des Internet-Radios liegen auf der Hand. Die Bandbreiten der Internetanschlüsse werden immer größer, die Übertragungsqualität der Streams hält inzwischen in den meisten Fällen mit konventionellen digitalen Tonträgern mit.
Weiteres entscheidendes Plus: Die Zahl der über das Internet zu empfangenen Sender geht gegén Unendlich. Der Hörer findet mehr als nur einen Sender, der sein Lieblings-Programm spielt. Fündig wird man mit Hilfe einer Suchmaschine oder in Sammlungen wie internetradio.de oder surfmusik.de.
Viele der Sender lassen sich mit kostenlosen Standardplayern wie iTunes, Winamp oder dem Windows Media Player hören. Mit zahlreichen weiteren Freeware-Programmen bannt man die Musik legal auf die Festplatte. Abhängig von der mitgesendeten Zusatzinformation speichert die Spezialsoftware die Titel als einzelne Dateien auf dem Computer und benennt die Lieder entprechend.
Weiterlesen »
-
http://onsoftware.softonic.de/radio-im-internetzeitalter
-
messenger
-
Von Frank Martin Lauterwein am 14 Mai, 2008
God is a DJ - einer der größten Hits der britischen House-Band Faithless machte Gott zum DJ. Für viele ist hingegen der Diskjockey selbst ein Gott. Das trifft nicht nur auf Superstars wie Sven Väth, Carl Cox oder Jeff Mills zu. Wer es schafft, Freunde zum Tanzen zu bringen oder gar den Dancefloor der Dorfdisko erbeben lässt, der genießt Ruhm. Ein Schnellflug über mehr als 30 Jahre DJ-Geschichte: Von Vinyl über CD bis hin zum Computer-DJ.
Die Grundaufgabe eines Plattendrehers ist schnell beschrieben: Mit Hilfe eines Mischpultes und mindestens zwei Tonquellen erstellt der DJ einen möglichst neu- und andersartigen Musik-Mix. Früher kam das Dancefloor-Futter ausschließlich von Vinylplatten, die dann auf lange Zeit einzigartigen Technics SL-1210 Schallplattenspielern landeten. Diese so genannten Decks haben den Vorteil, dass der DJ direkt auf die rotierende schwarze Scheibe zugreift und durch Techniken wie Scratchen ganz neue Klänge entlockt. Ergänzt mit einem Geschwindigkeitsregler und den Möglichkeiten eines modernen Mischpultes war der Werkzeugkasten des DJs perfekt.
Mit dem Einzug des Digitalzeitalters hatte der DJ mehr Mittel in die Hand. Doch die CD hatte ein entscheidendes Problem: Ohne Direktzugriff war das perfekte Mixen schwer. Erst als das Grundprinzip eines Plattenspielers auf CD-Spieler angewandt wurde, wendete sich das Blatt. Mittels oben auf den Geräten angebrachten Drehscheiben wurden auch CDs direkt per Hand manipulierbar. Der CD-DJ war geboren, der allerdings schon wieder zu einer aussterbenden Spezies zählt.
Weiterlesen »
-
http://onsoftware.softonic.de/die-leiden-des-djs-im-digitalzeitalter
-
messenger
-
Von Shawn Hogan am 6 Mai, 2008
Auch wenn viele Windows-Mobile-Jünger es abstreiten mögen: Das etwas in die Jahre gekommene Konkurrenz-Betriebssystem Palm OS hat in mancher Hinsicht immer noch die Nase vorne. Palm OS punktet mit einem gradlinigen und anwenderfreundlichen Bedienkonzept. Darüber hinaus kommt es mit weniger Hardware-Ressourcen aus und läuft rasend schnell. Zugegeben, es gibt weniger Eye-Candy wie regenbogenfarbene Menüleisten oder sich drehende Sanduhr-Symbolräder. Aber, wer braucht sowas?
Natürlich kommt jetzt das Totschlag-Argument: Palm OS beherrscht im Gegensatz zu Windows Mobile kein echtes Multitasking! Das stimmt. Aber wozu brauche ich bitteschön Multitasking auf meinem Smartphone? In 99,9 Prozent der Fälle habe ich immer nur eine Anwendung gleichzeitig auf meinem Handy laufen. Ich kenne auch niemand, der während eines Telefonats Audiodateien konvertiert und gleichzeitig eine Datei aus Internet auf das Smartphone herunterlädt.
Ich will damit nicht bestreiten, dass Palm so schnell wie möglich ein neues Betriebssystem präsentieren muss. Sonst versinkt der Pionier auf dem Markt der mobilen Computer spätestens mit dem Erscheinen der Google Konkurrenz-Plattform Android wahrscheinlich für immer in der Versenkung.
Den Zahn der Zeit merkt man dem Palm OS an der werkseitig dürftigen Unterstützung mancher Anwendungsbereiche wie Multimedia und Bluetooth dann doch an. Doch Dank einer aktiven Entwicklerszene wetzt man diese Defizite mit einem reichen Fundus erhältlicher Software aus.
Weiterlesen »
-
http://onsoftware.softonic.de/treos-und-centro-die-besseren-smartphones
-
messenger
-
Von Wolfgang Harbauer am 25 April, 2008
Die Tauschbörse Bearshare gehört zu den Veteranen unter den P2P-Programmen. Im Laufe seiner Geschichte hat sich die Freeware jedoch gewandelt: Vom einer an der Grenze zur Illegalität operierenden Tauschbörse hin zu einer offiziellen Vertriebsplattform der Musikindustrie. In der neuen Version bietet die Software mit dem Comic-Bär erweiterte Community-Funktionen und neue Oberflächen.
Weiterlesen »
-
http://onsoftware.softonic.de/download-des-tages-bearshare
-
messenger
-
Von Wolfgang Harbauer am 21 April, 2008
Skype ist ja eine feine Sache. Die kostenlose Software hat Telefongespräche über das Internet revolutioniert. Eine meist erstklassige Gesprächsqualität und die sehr übersichtliche Bedienoberfläche haben Skype zum Marktführer der Internettelefonie gemacht. Oft genug passiert es allerdings, dass der Gesprächspartner am anderen Ende nichts zu hören bekommt. Meist liegen die Tonprobleme jedoch nicht an dem Programm selbst. Schuld am stummen Skype ist in den häufigsten Fällen die Hardware-Einstellung am PC. Wir haben die häufigste Fehlerquellen zusammengestellt.
Weiterlesen »
-
http://onsoftware.softonic.de/skype-bleibt-stumm-die-haufigsten-fehlerquellen
-
messenger
-
Von Cristina Vidal am 14 April, 2008

Die Klangqualität macht bei Audiodateien den Unterschied zwischen Genuss und Qual aus. Rauschunterdrückung und etwas Chorus peppen so manche müde Note auf, von farblosen Instrumenten bis zu mühsam herausgepressten Tenorstimmen. Hier kommen Audio-Programme wie Power Sound Editor ins Spiel. Mit wenigen Klicks poliert der Audiokünstler die Qualität auf. Auch bei digitalisierten LP-Aufnahmen oder sogar eigenen Mikrofon-Aufnahmen holt die Software noch einiges heraus. Power Sound Editor erfüllt seine Aufgaben unkompliziert und komplett kostenlos. Da schlägt das Herz des Audio-Freaks doch gleich ein wenig schneller.
Weiterlesen »
-
http://onsoftware.softonic.de/power-sound-editor
-
messenger
-
Von Wolfgang Harbauer am 14 April, 2008
Die Politiker haben mal wieder gesprochen. Vergangene Woche hat der Bundestag ein neues Urheberrecht verabschiedet. Bisher musste die Musikindustrie Strafanzeige gegen Unbekannt stellen, um die Daten von P2P-Anwendern zu erfahren. Mit dem neuen Gesetz können Unterhaltungskonzerne direkt beim Gericht eine Herausgabe der Daten durch die Internetprovider fordern. So soll unter anderem die Musikindustrie leichter an die Daten von Nutzern illegaler Musiktauschbörsen kommen. Für „nicht gewerbliche“ Nutzer sollen die Anwaltsgebühren allerdings auf 100 Euro beschränkt werden. Das Gesetz besagt auch, dass die Herausgabe nur in Fällen „offensichtlicher Rechtsverletzung“ und von „gewerblichem Ausmaß“ erfolgt. heute.de beispielsweise erklärt das Gesetz sehr anschaulich im Detail.
Kaum ist das Gesetz verabschiedet, bricht auch schon die Kritik von allen Seiten los. Vor allem die Formulierung „gewerbliches Ausmaß“ lässt nach Meinung der Musikindustrie zuviel Spielraum. Nach Ansicht der Plattenbosse werden Privatnutzer durch diese Formulierung zu wenig abgeschreckt. Gegner des Gesetzes wie der Bundestagsabgeordnete Jerzy Montag sind komplett gegen den Auskunftsanspruch. „Bisher kann niemand seinen Nachbarn auf Auskunft verklagen, wenn dieser behauptet gesehen zu haben, wer das eigene Fahrrad beschädigt hat“, meint Montag auf seiner Webseite. Für Rechtsexperten sind die Konsequenzen des Gesetzes bisher nicht absehbar.
Macht sich der Staat mit diesem Gesetz zum Erfüllungsgehilfen der Musikindustrie? Oder war der neue Schutz der Urheberrechte im digitalen Zeitalter nicht schon längst überfällig? Zur Abstimmung im Softonic-Forum geht es hier.
Weiterlesen »
-
http://onsoftware.softonic.de/tauschborsen-im-visier
-
messenger
-