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Tipps & Tricks

Unsignierte Symbian-Software online signieren

Von Shawn Hogan am 7 Juli, 2008

Smartphones mit Symbian OS gehören seit Jahren zu den Lieblings-Entwicklungsplattformen für Autoren aus der Freeware-Szene. Das vor allem von Nokia propagierte Handy-Betriebssystem gilt zudem als vergleichsweise sicher gegen Hackerangriffe. Damit das so bleibt, haben die Symbian-Entwickler mit den im letzten Jahr eingeführten Meldung Zertifikat-Fehler bei unsignierter Symbian-SoftwareBetriebsystems-Plattformen Series 60 3rd Edition und UIQ 3.0 ein neues Sicherheitskonzept entwickelt. Dies sieht unter anderem vor, dass Anwender auf neuen Symbian-Handys nur von Symbian selbst geprüfte Software installieren können. Mit dieser Maßnahme soll der Anwender vor unbekannter Schad-Software geschützt werden.

So genannte unsignierte – also nicht von Symbian als vertrauenswürdig ausgezeichnete – Software lässt sich nicht mehr auf diesen Smartphones installieren. Erschwerend hinzu kommt, dass lange Zeit der von dem Smybian-Konsortium angebotene Signierungsprozess umständlich, langwierig und in der Regel mit Kosten verbunden war. Alles zum Leidwesen der Freeware-Entwickler. Wer bisher unsignierte Software installierte wollte, bekam die nervige und recht nutzlose Meldung: "Zertifikatsfehler. Bitte wenden Sie sich an den Programmlieferanten."

Nach herber Kritik von Anwender- und Entwicklerseite hatte das Smybian-Konsortium - bestehend aus Nokia, Sony-Ericsson und Co. - schließlich ein Einsehen. Zwar wird an dem Sicherheitskonzept festgehalten, jedoch können Anwender unsignierte Symbian-Software seit einiger Zeit auch ohne Anmeldung oder Kosten online auf der Website von Symbiansigned signieren lassen.

In den folgenden Schritten erklären wir, wie man unsignierte Symbian-Software bei dem so genannten Open-Signed-Online-Prozess für die Installation auf dem Mobilen fit macht.

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Tastaturkürzel in Windows

Von Cristina Vidal am 4 Juli, 2008

Für manche ist es Geschmackssache, für andere eine Notwendigkeit. Tastenkürzel scheinen oft umständlicher als ein Mausklick zu sein. Der Eindruck trügt allerdings. Gewöhnt man sich einige nützliche Handgriffe an, erleichtert dies die Arbeit enorm.

Die Tastaturkürzel mit Hilfe der Steuertaste ändern sich häufig je nach Sprach- oder Programmeinstellungen. Universal einsetzbar und kaum noch wegzudenken sind allerdings immer die Kürzel [STRG]+ [C] zum Kopieren und [STRG] + [X] zum Ausschneiden einer markierten Stelle, sowie [STRG] + [V] zum Einfügen des Inhalts der Zwischenablage.

Mit der [ALT]-Taste erlebt man mitunter auch Überraschungen, wenn man [ALT] plus bestimmte Nummerkombinationen auf dem Ziffernblock eingibt. Da bekommt man je nach Tastenkombination Sonderzeichen wie ð  oder  ╬ .  Ein wenig Spielerei führt zu erstaunlichen Entdeckungen.

Wer mit vielen Fenstern arbeitet, schätzt den Schnellzugriff auf den Schreibtisch mit  [WINDOWS-TASTE]+[D].

Dazu auch [WINDOWS-TASTE]+[M] , um alle Fenster zu minimieren und [WINDOWS-TASTE]+[UMSCHALT]+[M], um diese wiederherzustellen.

Ein Druck auf die Taste [WINDOWS-TASTE] zeigt das Startmenü oder blendet es aus. Verheddert man sich endgültig, ruft man am besten mit [WINDOWS-TASTE]+[F1] die Windows-Hilfe auf.

Mit der Kombination [WINDOWS-TASTE]+[L] sperrt man die Tastatur in Sekundenschnelle, wenn man beispielsweise kurz weg muss und den Monitor vor neugierigen Blicken schützen möchte.

Wer sich gern ein wenig tiefer in die Materie einarbeiten möchte, kann dazu die Liste der verfügbaren Tastenkombinationen in Windows nachschlagen.

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Online-Wörterbücher: Tippen statt blättern

Von Robert Fliegel am 3 Juli, 2008

Die Zeiten, in denen man sich durch riesige Wörterbücher kämpfen musste, sind vorbei: Im Internet gibt es zahlreiche Online-Wörterbücher. Die Vorteile gegenüber der Ausgabe aus totem Holz liegen auf der Hand: Anstatt umständlich zum schweren Wörterbuch zu greifen und sich durch die Seiten zu kämpfen, tippt man einfach das gewünschte Wort in ein Suchfeld und hat Sekunden später die Übersetzung auf dem Bildschirm. Zudem sind die meisten der Angebote kostenfrei. Einige bekannte Nachschlagewerke stellen wir auf OnSoftware vor:

Ein besonders bei Schülern bekannter Klassiker ist das Deutsch-Englisch-Wörterbuch von LEO.org. Mittlerweile hat der Anbieter sein Angebot um Spanisch, Französisch, Italienisch sowie Chinesisch erweitert. Die wohl jedem aus dem Englisch-Unterricht bekannten PONS-Wörterbücher gibt es auch online: Auf http://www.pons.de findet man Nachschlagewerke für Englisch, Spanisch, Französisch, Italienisch sowie Polnisch.

Ein weiteres gutes Angebot für Liebhaber der spanischen Sprache findet sich unter http://dix.osola.com. Wenn es um Wissenssammlungen geht, ist natürlich auch die Wikipedia nicht weit. Die Organisation hinter der größten Online-Enzyklopädie der Welt stellt auf http://www.wiktionary.org einsprachige Wörterbücher in zahlreichen Sprachen bereit. Für die richtige Rechtschreibung schlägt man auf http://www.duden-suche.de nach. Leider wird hier nur ein kleiner Teil des Bestandes angezeigt. Für ein vollwertiges Ergebnis muss man in die Tasche greifen.

Qualitativ und quantitativ unterscheiden sich die verschiedenen Online-Wörterbücher immens: Während man in dem einen ausführliche Erläuterungen geboten bekommt, bestehen die Ergebnisse anderer virtueller Nachschlagewerke aus kaum mehr als einem Wort. Für Schüler oder normale Internet-Surfer sind die Ergebnisse aber absolut ausreichend. Philologen oder Übersetzer werden aber wohl weiterhin ihr Regal mit der Offline-Variante schmücken.

Die hier genannten Nachschlagewerke sind natürlich nur eine kleine Auswahl. Wir freuen uns über Tipps zu weiteren guten Wörterbüchern in den Kommentaren.

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Rettung in der Not: Firefox-Favoriten wieder finden

Von Frank Martin Lauterwein am 3 Juli, 2008

Schuldlos oder selbstverschuldet: Immer wieder passiert es, dass wichtige Daten verschwinden und der Anwender unglücklicherweise keine Datensicherung gemacht hat. Besonders bitter ist es, wenn eine über die Jahre gewachsene Sammlung wie etwa die Firefox-Favoriten für immer im digitalen Nirwana verschwindet. In diesem konkreten Fall sollte der Schreck nur kurz andauern: Der Firefox-Browser erstellt automatisch Backups und speichert diese auf der Festplatte. Zugegebenermaßen geschieht dies an etwas versteckter Stelle.

Die Datensicherungen der letzten fünf Tage liegen in dem so genannten Profilordner. Dies ist ein verstecktes Verzeichnis, das nur betrachtet werden kann, wenn man in der Systemsteuerung die entsprechende Option aktiviert. Der Weg zum Ziel führt über diesen Pfad:

Systemsteuerung/Ordneroptionen/Ansicht/Versteckte Dateien und Ordner/Alle Dateien und Ordner anzeigen

Vor dem Aufruf des Profilordners muss der Firefox geschlossen werden.

C:/Dokumente und Einstellungen/BENUTZERNAME/Anwendungsdaten/Mozilla/Firefox/Profiles

Dort angekommen, klickt man auf einen weiteren Ordner, der 59r4ll4v.default oder ähnlich lautet. Schließlich öffnet man die bookmarkbackups. Und siehe da, dort liegen sie: Die Sicherungen der Favoriten, fein säuberlich mit Datum versehen. Welche der Sicherung die richtige ist, hängt natürlich vom Zeitpunkt des Verschwindens ab. Der Anwender wählt die passende Datei aus und benennt das Dokument um in bookmarks.html. Diese Datei verschiebt man nun eine Ebene nach oben in den Ordner, der 59r4ll4v.default oder ähnlich lautet, und überschreibt die dort vorhandene Datei. Öffnet man nun den Firefox, sollten die verloren geglaubten Bookmarks wieder an alter Stelle vorhanden sein.

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Ubuntu als Windows-Programm installieren

Von Cristina Vidal am 2 Juli, 2008

Ubuntu hat das freie Betriebssystem Linux auch unter Windowsnutzern populär gemacht. Nicht zuletzt die billigen Eee-Pcs, die alle unter Linux laufen, wecken die Neugier vieler Windows-Nutzer. Wer mit dem Kauf eines solchen PC-Winzlings liebäugelt, kann mit einer lokalen Ubuntu-Installation auf dem Windows-Rechner schon einmal "üben".

Als durchschnittlicher Windows-Nutzer scheut man sich normalerweise vor den Komplikationen der Linux-Installation. Diese Hürde nimmt aber das neue Tool Wubi, enthalten in der letzten Ubuntu-Version. Damit installiert man Linux wie ein normales Windowsprogramm.

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Systemwiederherstellung mit Windows XP: Zurück in die Vergangenheit

Von Wolfgang Harbauer am 2 Juli, 2008

Eigentlich richtet gute Software auf einem Rechner keinen Schaden an. Eigentlich. Doch oft genug kommt es nach einer Programminstallation vor, dass der PC plötzlich komisch reagiert, merkwürdige Fehlermeldungen ausspuckt oder manche Anwendungen einfach nicht mehr funktionieren.

Manchmal hilft es, die zuletzt installierte Software einfach vom Rechner zu deinstallieren. Oft genug nisten sich Programme aber sehr tief im System ein. Für diesem Fall hat Windows XP einen sehr nützlichen Retter an Bord: Die Systemwiederherstellung. Mit dieser Funktion reist der Anwender mit seinem Betriebssystem in die Vergangenheit. So kehrt man mit wenigen Klicks an den Punkt vor einer problematischen Softwareinstallation zurück. Alle in dieser Zeit gespeicherten Dokumente gehen dabei nicht verloren.

Die Reise in die Vergangenheit dauert nur wenige Sekunden. Zunächst öffnet man über Programme>Zubehör> Systemprogramme>Systemwiederherstellung das Dialogfenster.

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Spritkosten im Griff mit digitalem Fahrtenbuch

Von Shawn Hogan am 1 Juli, 2008

Preisspirale an TankstellenAutofahrer können ein Lied davon singen: Der Besuch an der Tankstelle wird täglich teurer. Die laufenden Ausgaben für den fahrbaren Untersatz kann man oftmals drücken, in dem man das eigene Fahrverhalten analysiert und ein Fahrtenbuch führt. Darin hält man anfallende Spritkosten und die seit dem letzten Tanken zurückgelegten Kilometer fest. Mit diesen Angaben berechnet man anschließend Durchschnittswerte für den einen Spritverbrauch.

Digitale Fahrtenbücher für Pocket PC und Smartphones nehmen Autofahrer diese eher lästige Rechnerei ab. Alles was der Anwender für eine detaillierte Analyse des Benzinverbrauchs tun muss, ist die regelmäßige Eingabe der Basisdaten. Den Rest übernimmt die Software.

BenzinVerbrauch beispielsweise steht Besitzern von Windows Smartphones als Buchhalter mit Rat und Tat zur Seite. Bei Pocket PC können Sparfüchse mit MASPware AutoManager ihren Spritverbrauch Ansicht und Link zu BenzinVerbrauchoptimieren. Die verschiedenen Bedienelemente sind extra groß entworfen, damit man bei Tankstopps alle relevanten Informationen leicht und flüssig mit der Fingerspitze eingeben kann. Die Software berechnet wie die anderen digitalen Fahrtenbücher automatisch den Verbrauch eines oder mehrerer Fahrzeuge auf 100 Kilometern und erstellt grafische Statistiken zu Benzinkosten sowie Verbrauchsschwankungen.

Fast die gleiche Funktionsfülle bietet TankLog auf Symbian-Handys, während Palm-Besitzer mit der Shareware RMRFuel über den Benzinverbrauch ihres Fahrzeugs auf dem Laufenden bleiben.

Im Vergleich zum klassischen Fahrtenbuch ersparen die digitalen Pendants dem Autofahrer nicht nur Rechenarbeit. Die Buchhalter bringen meist auch Auswertungen in Form von Strich- oder Balkengrafiken für Werte wie Durchschnittsverbrauch, Benzin- und Kilometerpreis mit. Mit diesen visuellen Hilfen erkennt der geplagte Autofahrer Einsparpotenziale in der Regel sehr viel leichter.

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Programme per Tastendruck starten

Von Robert Fliegel am 27 Juni, 2008

Mit so genannten Keyboard-Launchern wie Launchy öffnet man Programme schneller als mit der Maus. Braucht man diese Funktionalität nur für wenige Anwendungen, muss man nicht extra ein Programm dafür installieren. Mit Windows-Bordmitteln legt man auch Schnellzugriffe für Programme fest.

Dazu  legt man zunächst eine Verknüpfung zu dem gewünschten Programm auf dem Desktop an. Per rechtem Mausklick auf die Verknüpfung ruft man nun den Punkt Eigenschaften auf.

Im Feld Tastenkombination gibt man die gewünschte Tastenkombination ein und bestätigt per OK. Mit den gewählten Tasten lässt sich das Programm nun blitzschnell öffnen.

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OpenStreetMap: Die Alternative zu Google Maps

Von Cristina Vidal am 26 Juni, 2008

Das Online-Lexikon Wikipedia sammelt das Wissen der Internetnutzer. Ein vergleichbares Projekt für Kartographie-Fans findet sich in der OpenSource-Initiative OpenStreetMap:  Eine offene Karten-Gemeinschaft mit umfangreichen Geodaten.

Ziel der OpenStreetMap-Gemeinde ist die Sammlung privat zusammengetragener Geodaten in einer gemeinsamen Karte. Mit diesen Informationen können alle Nutzer individuelle Karten erstellen, beispielsweise Wander- oder Radwanderkarten, aber auch Karten für spezielle Interessengebiete.

Denn in der Datenbank des OpenStreetMap-Projektes werden nicht nur Straßennamen und deren GPS-Namen gesammelt. Vielmehr lädt jeder Teilnehmer selbst zusätzliche geographische Daten hoch. Denkbar sind für versierte Kartenbastler beispielsweise Streckenplaner oder eine Sammlung mit den Lieblingskneipen im süddeutschen Raum.

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Stromspar-Tricks für PC-Anwender

Von Shawn Hogan am 24 Juni, 2008

Im Zeitalter steigender Öl- und Energiepreise wird das Thema Stromsparen am PC zunehmend interessant. Am einfachsten spart man Strom durch die Auswahl möglichst energiesparender PC-Komponenten. Hersteller wie Intel und AMD beispielsweise implementieren in ihre Prozessoren und Chipsätze ausgefeilte Stromspar-Mechanismen, genannt Speedstep oder Cool'n'Quiet. Doch nur mit entsprechender Software-Unterstützung durch das BIOS des Rechners und des Betriebssystems reizt man das volle Energiespar-Potenzial aus.

Moderne Betriebssysteme wie Windows Vista und XP bieten zahlreiche Optionen, mit denen man den Energiebedarf des eigenen Rechners senken kann. Mit wenigen Mausklicks in der Systemsteuerung zügelt man den Leistungshunger des PC.

1. Energieoptionen von Windows optimieren:

Von dem Windows-Schreibtisch aus ruft man über die Startleiste die Energieoptionen wie folgt auf:

Systemsteuerung / Wartung und Leistung / Energieoptionen

Über die Option "Energiesparmodus ändern" wechselt man in die Ansicht mit einer Auswahl voreingestellter Profile. Hier bietet Windows gewöhnlich drei Energieprofile an: "Ausbalanciert", "Energiesparmodus" und "Höchstleistung". Mit einem Klick auf das Auswahlfeld "Energiesparmodus" trimmt das Betriebssystem die Leistung von Windows auf einen möglichst geringen Energieverbrauch hin.

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Automatische Adobe-Updates ausschalten

Von Frank Martin Lauterwein am 19 Juni, 2008

Auf den meisten Computern ist mindestens ein Programm aus dem Hause Adobe installiert. In der Regel ist dies der kostenlose Adobe Reader, mit dem man PDF-Dateien liest. Sobald sich ein Adobe-Programm auf der Festplatte befindet, nistet sich dort aber auch der AdobeUpdater ein. Diese Software startet automatisch mit Windows und sucht im Internet nach Aktualisierungen für die installierten Adobe-Programme. Häufig geschieht dies genau dann, wenn wir gerade inmitten einer Arbeit stecken, die wir nicht unterbrechen wollen.

Wer zudem nicht möchte, dass dieses Programm ständig mit der Adobe-Zentrale Daten austauscht, unterbindet die automatischen Updates.

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Was ist neu im Firefox 3?

Von Cristina Vidal am 17 Juni, 2008

Der neue Firefox 3 ist da und die Fan-Gemeinde feiert dazu eine eigene Downloadparty als Netz-Ereignis. Wer den Browser einfach nur zum Surfen benutzt, bemerkt auf den ersten Blick allerdings nicht viel Neues. Und das ist gut so. Firefox 3 hält sich an die goldene Regel der Usability: Veränderungen führt man möglichst unauffällig ein. In dieser Hinsicht ist das Fuchs-Update mehr als gelungen. Trotzdem fallen ein paar Dinge direkt ins Auge.

Sicherheit wird auch bei Firefox 3 großgeschrieben. Die neue Funktion Website-ID bietet auf einen Blick sicherheitsrelevante Infos zur gezeigten Webseite. Wer das kleine Icon neben der URL in der Adressleiste anklickt, öffnet ein Fensterchen mit Basis-Informationen zum Betreiber der Seite und dessen Zertifikaten. Ein einfaches Farbsystem gibt den Gefährdungsgrad der Seite wieder. Auch die neuen Warnfunktionen sind äußerst nützlich: Der Browser erkennt schädliche Seiten und schaltet eine Warnseite vor der Landeseite. So fällt man nicht unbedacht auf den gröbsten Unfug herein.

Unter den nützlichen Neuerungen stehen sicher die Rechtschreibhilfe und die Sitzungswiederherstellung weit oben. Auch die Zoomfunktionen sind nun mit einer Textlupe ausgestattet, die das Heranzoomen der Texte erlaubt.

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Stets aktuell: Java für Alle

Von Frank Martin Lauterwein am 13 Juni, 2008

Auf den meisten Computern, Handys und einigen Handhelds ist die kostenlose Software Java installiert. Zahlreiche Programme sind in dieser von Betriebssystemen unabhängigen Programmiersprache geschrieben.

Mit Java Runtime Environment (JRE) kommt man beispielsweise in den Genuss von Spielen, Chats und 3D-Bildern. Unternehmen verwenden die so genannten Applets auch für Intranetanwendungen und E-Business-Lösungen. Für einen modernen PC ist eine Java-Laufzeitumgebung Pflicht.

Nach dem Erscheinen der Version 1.0 im Jahr 1996 ist Java inzwischen bei der sechsten Generation angelangt. Die meisten Programme sind auch zu älteren Versionen kompatibel, doch auch hier gibt es - wie so häufig - Ausnahmen. Einige Programme erfordern die aktuelle Java-Version.

Auf der Internetseite des Herstellers Sun lässt sich herausfinden, welche Version auf dem eigenen Rechner installiert ist. Dort erfährt der Anwender einerseits, ob die installierte Version aktuell ist, andererseits steht dort - nur einen Mausklick entfernt - die aktuelle Version zum Download bereit.

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Neustart wider Willen: Windows Manieren beigebracht

Von Frank Martin Lauterwein am 11 Juni, 2008

Microsoft versorgt Windows regelmäßig mit Aktualisierungen. Das ist an sich nicht weiter schlimm, ganz im Gegenteil. Meistens bringen diese Updates Verbesserungen mit sich oder schließen bekannt gewordene Sicherheitslücken. Wie das nun bei Windows so ist, erfordern die meisten Betriebssystem-Pflaster einen Neustart. Hat diese Stunde geschlagen, dann ist es Windows völlig egal, ob wir gerade mitten in einer Arbeit stecken, die wir nur ungern oder gar nicht unterbrechen wollen.

Der Dialog suggeriert uns dann zwar Entscheidungsfreiheit, doch mit einem Klick auf Später neu starten gehört die Angelegenheit mitnichten der Vergangenheit an. Windows ist nämlich nachtragend. Nach exakt zehn Minuten werden wir erneut aufgefordert, den Neustart durchzuführen. Klickt man auch dieses Dialogfenster weg, dann wird Windows richtig ungemütlich und stellt ein Ultimatum in Form einer klaren Ansage und einem Countdown. In 30 Minuten wird der Computer neu gestartet. Basta. Da stellt sich nun die Frage: Seit wann entscheidet ein Betriebssystem, wann was zu tun ist?

Abhilfe ist schnell geschaffen: Ein Klick auf Start, dann noch einer auf Ausführen. In das Eingabefeld sc stop wuauserv eingeben und OK drücken. Von nun ist Schluss mit Neustart-Generve, das Dialog-Fenster taucht nie mehr auf. Funktioniert mit Windows XP und Windows Vista.

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Der nette Spitzel von nebenan

Von Cristina Vidal am 10 Juni, 2008

WLAN ist in. Ohne Kabelsalat surft man über das drahtlose Netz bequem vom Sofa oder Bett aus. Man ist auch unterwegs mobil und kann jederzeit vom Hotspot-Café die eigenen Mails abrufen, im Netz surfen oder Nachrichten verschicken. Mit WLAN-Initiativen wie FON teilt man solidarisch den eigenen Netzzugang mit anderen Gelegenheitssurfen und nutzt selbst bei Bedarf fremde WLAN-Netze unterwegs. Soweit zur Sonnenseite des drahtlosen Internetzugangs.

Die Schattenseite liegt auf der Hand: Ungeschützte WLAN-Verbindungen laden so genannte Hacker geradezu zum Missbrauch ein. Mangelnde Kenntnis und etwas Leichtsinn verwandeln viele private Netze in offene Scheunentore. Wozu früher Spitzelprofis noch einen halben Wandschrank an Technik brauchten, genügt heutzutage ein mittelmäßig ausgestatteter PC. Freeware für Hacker gibt es zuhauf im Internet.

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