Vor 15 Jahren fiel der Startschuss für das öffentliche WWW. Ende April 1993 machte sich das Internet daran, die Welt zu verändern. Von einigen zunächst noch völlig unterschätzt - Windows 95 hatte nicht einmal einen Webbrowser mit an Bord - hat sich das Netz bis heute zur allumfassenden Plattform für Kommunikation und Multimedia entwickelt. Wer übrigens einen Blick auf die Entwicklung des Webs werfen will, sollte bei archive.org vorbeischauen. Der Schritt von fast ausschließlich Text basierten HTML-Seiten bis hin zu Multimedia-Maschinen dauerte gerade einmal zehn Jahre, sehr schön zu beobachten auf der Spiegel-Seite von damals und heute.
Nach dem Platzen der Internet-Blase 2001 ging es nach einem kurzen Fall steil nach oben. Und ein Ende des Internet-Booms ist nicht in Sicht. Web 2.0, Social Communities, Blogs, YouTube - das WWW ist aus dem Alltag vieler Menschen nicht mehr wegzudenken. Wie hat das Internet das Leben der Menschen verändert? Zur Umfrage im Softonic-Forum geht es hier.
Fernsehen über das Netz gehört mittlerweile zum Standard. Dank dicker DSL-Leitungen bleibt die Glotze aus, TV kommt bei mir aus der Telefonleitung. Ein weiterer Kandidat für Zapping am Rechner ist Online Media. Ganze 3500 Fernseh- und Radiosender in fast allen erdenklichen Sprachen verspricht uns der Hersteller - beeindruckend. Sehr einfach klickt man sich durch die übersichtliche Programmoberfläche, den entscheidenden Nachteil zum traditionellen Fernsehen kann aber auch Online Media nicht beheben: Qualitativ hochwertige Inhalte muss man in dem Programmdschungel mit der Lupe suchen.
Im Internetzeitalter sammeln wir Informationen ohne Ende. Hier ein Link, dort ein Foto, ein Video, ein PDF und so weiter. Da fällt es schwer, den Überblick zu bewahren. Mit einfachem Bookmarken und Downloaden ist es da längst nicht mehr getan. Eine eierlegende Wollmilchsau muss her!
Zur großen Freude eines jeden Anwenders gibt es ein kostenloses Programm für Ordnung im Daten-Saustall: EverNote ist ein wahres Multitalent. Die Freeware speichert Informationen von jedem beliebigen Ort aus. Einzige Voraussetzung: Ein Internetanschluss. Der Nutzer wendet die Software mobil oder an seinem Computer an. Organisiert wird alles in einer einzigen, zentralen Datenbank.
Per Drag&Drop fügt man beliebige Textschnipsel, Bilder, Videos, Screenshots oder Tabellen in EverNote ein. Mit Hilfe eines Add-ons für die Internetbrowser Mozilla Firefox und Internet Explorer ordnet der Informationsjäger noch komfortabler. Selbst handgeschriebene Notizen digitalisiert das Programm. Wer andere Nutzer an seiner Sammlung teil haben lassen will, verschickt direkt aus dem Programm heraus E-Mails. Die Software läuft sowohl auf Windows, als auch auf Apple-Computern.
Video-Tutorial für EverNote (Beispiel für den Mac)
Es sollte sich mittlerweile herumgesprochen haben: Im Internet wimmelt es von Viren und Computer müssen vor diesen digitalen Schädlingen geschützt werden. Dass es sicheren Schutz nur gegen Bares gibt, ist eine ebenfalls weit verbreitete Meinung. Diese Ansicht stimmt so allerdings nicht. Zahlreiche kostenlose Anti-Viren-Programme bieten zuverlässige Komplettpakete für private Anwender.
Rundum-Schutz aus Süddeutschland
Das kostenlose Avira AntiVir Personal Free Antivirus 8 schützt zweigleisig vor Schäden. Ein im Hintergrund laufender Echtzeitwächter prüft bei jedem Zugriff auf eine Datei deren Inhalt und schlägt bei Gefahr Alarm. Andererseits durchsucht der kompetente Virenscanner einzelne Dateien, ganze Ordner oder vollständige Festplatten aktiv nach Schädlingen. Ein Zeitplaner übernimmt diesen Vorgang auf Wunsch automatisch.
Schnell, sicher, kostenlosPC Tools AntiVirus Free Edition schützt den Rechner in Echtzeit vor Viren, Würmern oder Trojanern. Die Freeware überwacht den PC im Hintergrund. Wird die Software fündig, alarmiert das Programm den Anwender.
Im Webbrowser Mozilla Firefox (Windows/Mac) gibt es rechts oben ein praktisches Suchfenster. Allerdings muss man per Maus umstellen, mit welcher Suchmaschine man suchen möchte. Netterweise bietet Firefox noch eine schnellere Möglichkeit: Für Leseszeichen lassen sich so genannte Schlüsselwörter festlegen. Mit wenigen Tastenanschlägen sucht man damit direkt in der Adressleiste mit der Suchmaschine seiner Wahl. Das ganze funktioniert mit allen Suchmaschinen, in denen der Suchbegriff in der URL auftaucht. Am Beispiel der Softonic-Suche möchte ich erklären, wie das funktioniert.
Wenn ich zum Beispiel nach msn auf Softonic suche, erscheint in der Adressleiste folgendes:
Der Suchbegriff msn erscheint am Ende der URL. Nun legen wir ein Lesezeichen für die Softonic-Suche an, wie im folgenden Bild illustriert. Für den Suchbegriff setzen wir die Variable %s ein.
Um jetzt bei Softonic aus der Adressleiste heraus nach msn zu suchen, gebe ich einfach das vorher fesgelegte Schlüsselwort softonic gefolgt vom Suchbegriff msn ein:
Diese Abkürzungen kann man für Google, Amazon und zahlreiche anderen oft besuchten Seiten anlegen. Suche Total bietet schon eine Sammlung mit fertig vorkonfigurierten Lesezeichen im Netz an.
Noch ein Tipp am Rande: Tastatur-Junkies können die Maus zumindest bei der Suche im Internet getrost liegen lassen. In diesem Zusammenhang ist es sehr nützlich die Tastenkombination Strg+L im Firefox zu benutzen. Mit diesem Shortcut springt der Cursor direkt in die Adressleiste.
Wer im Internet sucht, der findet mit Google. Der Marktanteil der US-amerikanischen Suchmaschine liegt in Deutschland, Österreich und der Schweiz bei rund 90 Prozent. Wir Internet-Nutzer haben Google somit de facto zum Monopolisten gemacht. Warum eigentlich? Sind wir mit den Suchergebnissen so zufrieden, dass uns "nichts besseres" einfällt?
Große, eigenständige Suchmaschinen bietet Microsoft unter dem Namen Live Search und Yahoo! mit Yahoo! Suche an. AOL und T-Online lassen hingegen gleich Google für sich suchen. Die "großen Drei" unterscheiden sich am vor allem im Aussehen: Während die Google-Startseite den Internet-Nutzer von Anfang an äußerst schlicht zur Suche auffordert, bietet Live Search dies erst seit kurzem. Bei Yahoo sucht man in einem Rundumprogramm mit zahlreichen Zusatzangeboten, die mit "Suchen" rein gar zu tun haben.
Trotz aller Polemik werden die Olympischen Spiele in diesem Sommer weltweit zwei Wochen lang das mediale Sportereignis bilden. Boykottaufrufe hin oder her: Wer jetzt schon ein wenig olympisches Fieber miterleben möchte, kann den Lauf der Hightech-Gartenleuchte im Internet mitverfolgen. Google hat im Rahmen seines zunehmenden China-Engagements eigens eine Webseite in Google Maps zum Fackellauf erstellt.
Über einen Link unter der Karte kann man den Verlauf auch als Datei in das eigene Google Earth einbinden. Dazu reicht ein Doppelklick auf die heruntergeladene KLM-Datei. Leider stellt das Plug-In die detaillierten Straßen-Routen innerhalb der einzelnen Städten nicht dar, sondern bietet lediglich allgemeine Kurzinformationen.
Eigentlich macht es ja Spaß, eine Wohnung einzurichten. Wenn man keine allzu schweren Möbel hat. Wer aber sein schweres Bücherregal oder das Doppelbett ein paar Mal in der neuen Bude umschieben musste, dem vergeht schnell die Lust. Wer schlauer ist, sorgt vor und erspart sich Rückenschmerzen: Mit der entsprechenden Software richtet der Umzügler sein zukünftiges Heim schon im Voraus ein. So weiß man ganz genau, wie die Möbel in die neue Traumwohnung passen und welche Kombination am besten aussieht. Denn neben den reinen Planungswerkzeugen bringen die kostenlosen Programme für die Inneneinrichtung eine dreidimensionale Ansicht der eigenen vier Wände mit. Wir stellen die beliebtesten digitalen Raumplaner vor.
Die Politiker haben mal wieder gesprochen. Vergangene Woche hat der Bundestagein neues Urheberrecht verabschiedet. Bisher musste die Musikindustrie Strafanzeige gegen Unbekannt stellen, um die Daten von P2P-Anwendern zu erfahren. Mit dem neuen Gesetz können Unterhaltungskonzerne direkt beim Gericht eine Herausgabe der Daten durch die Internetprovider fordern. So soll unter anderem die Musikindustrie leichter an die Daten von Nutzern illegaler Musiktauschbörsen kommen. Für „nicht gewerbliche“ Nutzer sollen die Anwaltsgebühren allerdings auf 100 Euro beschränkt werden. Das Gesetz besagt auch, dass die Herausgabe nur in Fällen „offensichtlicher Rechtsverletzung“ und von „gewerblichem Ausmaß“ erfolgt. heute.de beispielsweise erklärt das Gesetz sehr anschaulich im Detail.
Kaum ist das Gesetz verabschiedet, bricht auch schon die Kritik von allen Seiten los. Vor allem die Formulierung „gewerbliches Ausmaß“ lässt nach Meinung der Musikindustrie zuviel Spielraum. Nach Ansicht der Plattenbosse werdenPrivatnutzer durch diese Formulierung zu wenig abgeschreckt. Gegner des Gesetzes wie der Bundestagsabgeordnete Jerzy Montag sind komplett gegen den Auskunftsanspruch. „Bisher kann niemand seinen Nachbarn auf Auskunft verklagen, wenn dieser behauptet gesehen zu haben, wer das eigene Fahrrad beschädigt hat“, meint Montag auf seiner Webseite. Für Rechtsexperten sind die Konsequenzen des Gesetzes bisher nicht absehbar.
Macht sich der Staat mit diesem Gesetz zum Erfüllungsgehilfen der Musikindustrie? Oder war der neue Schutz der Urheberrechte im digitalen Zeitalter nicht schon längst überfällig? Zur Abstimmung im Softonic-Forum geht es hier.
Ich bevorzuge Opera vor allen anderen Browsern. So, jetzt ist es gesagt.
Gründe, weshalb ich den kleinen, aber feinen Außenseiter schätze: Weil Opera vieles besser macht, was andere Browser gut machen. Weil das Programm darüber hinaus noch schön aussieht. Und weil ich schon immer einen Faible für Norwegen hatte.
Opera gibt es seit fast 15 Jahren, also fast seit der Internet-Steinzeit. Damals kostete der feine Browser allerdings noch Geld. 2005 beschlossen die Hersteller glücklicherweise, die Software als Freeware zu vertreiben und seitdem erfreut sich der Browser einer wachsenden Fangemeinde.
Was ist nun das Besondere an Opera? Dadurch, dass der Browser lange Zeit kommerziell entwickelt wurde, sind viele Standards in Punkto Sicherheit, Stabilität, Geschwindigkeit und Einhaltung der Webstandards viel ausgereifter als in anderen kostenlosen Produkten. Tabs und die Integration von Suchmaschinen sind bei Opera ein alter Hut.
Wie Wolfgang schon im ersten Teil der Tuning-Serie für den Firefox geschrieben hat, verwandeln kostenlose Erweiterungen den Firefox-Browser in einen Downloadmanager, Torrent-Client, RSS-Reader, Text-Editor oder ein beliebiges anderes Werkzeug.
Naturgemäß fallen viele der Add-Ons in die Kategorie "Arbeitshilfen für Webdesigner und -entwickler". So auch eines meiner Lieblings-Plug-Ins, das Web Developer Tool von Chris Pederick, welches inzwischen Platz 12 der beliebtesten Downloads auf der offiziellen Add-Ons-Seite einnimmt.
Ein so hoher Rang für ein Entwickler-Tool? Web Developer ist nicht nur für Spezialisten interessant. Auch Nicht-Entwickler - sprich Homepage-Bastler - finden mit der Werkzeugleiste eine Fülle an Informationen über den Aufbau einer Webseite.
Kein Tag ohne Wikipedia. Ob auf der Suche nach schneller Information oder einem kostenlosen Bild – das Online-Lexikon ist aus meinem Computeralltag nicht mehr wegzudenken. Das deutsche „Wiki“ enthält mehr als 730.000 Artikel, sein englisch-sprachiges Pendant kommt auf mehr als 2 Millionen Texte. Insgesamt tummeln sich seit vergangener Woche 10 Millionen Artikel in den verschiedensprachigen virtuellen Lexika. Das ist eine Menge digitales Holz, frei verfügbar und kostenlos.
Die Wikipedia gibt es im Übrigen nicht nur im Netz, sondern auch zum Mitnehmen: Ausgaben für Pocket PC und Palm machen das geballte Wissen mobil. Wer gerade offline ist, bleibt mit der knapp 2,5 Gigabyte starken DVD-Version am Rechner gut informiert.
Doch steht und fällt das Wiki-Konzept mit der Beteiligung der Nutzer. Nur mit dem Wissen von möglichst vielen Menschen bleibt die Informationssammlung attraktiv. In der englischsprachigen Version ist die Zahl der Autoren zur Zeit sogar rückläufig. Engagieren sich die User mittlerweile weniger auf Wikipedia? Und wer schreibt überhaupt Beiträge? Zur Umfrage im Softonic-Forum geht es hier.
Singen wie Alicia Keys oder Elvis, wer träumt nicht davon. Als Alternative zu Dieter Bohlen und RTL bieten sich Netz-Gemeinde und PC an. Mutige Sänger präsentieren ihre Karaoke-Show im Internet. Wer es lieber dezent mag, gestaltet seinen Gesangs-Auftritt im stillen Kämmerlein am PC.
In Asien und den USA gibt es online schon lange große Karaoke-Communities. Nahezu alle Songs, die jemals in den Musik-Charts standen, sind auf diesen Websites zu finden. Wer Rockstar spielen will, schaltet einfach sein Mikro dazu und lässt dem Künstler in sich freien Lauf. Wie sich für das Web 2.0 gehört, wird die Performance natürlich aufgezeichnet. In YouTube-Manier betrachtet, bewertet und kommentiert die Karaoke-Gemeinde die Ergebnisse. Zu den Pionieren unter den Karaoke-Seiten gehören kSolo.com und vor allem The Sims On Stage, wo sich die neue Kategorie Mashup als richtungsweisend für zukünftige Entwicklungen erweisen könnte.
In Deutschland sind in letzter Zeit gleich mehrere Startups mit ehrgeizigem Programm online gegangen. Sites wie Talentrun oder Mikestar bieten YouTube-ähnliche Karaoke-Communities.
Die Vorteile dieser Seiten liegen auf der Hand: Keine aufwändige Songsuche und sofortiger Gesangs-Spaß.
Nachteile: Der Klang der Gesangsaufnahme ist trotz der eingesetzten Filter und Equalizer manchmal dürftig. Hinzu kommen oft leichte Synchronisierungsfehler zwischen Audio und Videos.
Doch, wie ein User in einer Site treffend kommentiert:
"Wer braucht schon 'ne Soundeinstellung? ;-) gut gesungen! "
Computerhersteller und Webhoster propagieren seit einigen Jahren Umweltschutz und höhere Energieeffizienz. So werben die Unternehmen mit stromsparenden Geräten und umweltfreundlichen Materialien. Klimaconsulting-Unternehmen, Emissionsminderungszertifikate - die Umweltschutz-Bürokratie ist schon im vollem Gange. Auch die Internetgroßmacht Google will bis Ende des Jahres klimaneutral sein.
Und wie schaut es bei uns, den Endverbrauchern, mit Umweltschutz und Stromsparen aus? Sind wir doch mal ehrlich: Oft läuft der Rechner, ohne dass wir ihn nutzen. Und alles, was am PC dranhängt: Mobile Festplatten, Drucker, drahtlose Mäuse und selbstverständlich der Monitor. Mit nur minimalem Aufwand kann man der Umwelt Gutes tun und das Gewissen so zumindest ein wenig beruhigen.
Es gleicht einer kleinen Revolution: Was die Entwickler von Satellite Live geleistet haben, ist bisher einmalig. Satellitenbilder in Echtzeit von unserem blauen Planeten, so etwas hätten wir nur Google zugetraut. Wo der bisherige Platzhirsch mit Google Earth statische Foto auf den Rechner liefert, sendet Satellite Live Videomaterial, live und in Farbe. Befindet man sich über einem beliebigen Ort auf der Welt, liefert die Software nahezu aktuelle Satellitenbilder auf den Monitor. Die Zoomstufen erreichen eine so hohe Qualität, dass man beispielsweise den Straßenverkehr in Großstädten problemlos beobachten kann. Wer die etwa fünfminütige Zeitverzögerung und ein etwas ruckelndes Bild in Kauf nimmt, verfolgt mit Satellite Live die Partie seiner Fußball-Mannschaft aus der Vogelperspektive.